Die 4 Monats Regression. Warum der vierte Lebensmonat den Schlaf Deines Babys herausfordert

Der 4. Lebensmonat ist ein ganz Besonderer, hier endet offiziell die Neugeborenen-Zeit (ein lachendes und ein weinendes Auge, oder?), Dein kleiner Schatz wächst, wird aufmerksamer und neugieriger. Die Wachphasen werden länger, es lernt zu greifen und beginnt sich vielleicht auch schon zu drehen.

Merkst Du neben all diesen großen Entwicklungsschritten, dass sich auch der Babyschlaf um den 4. Lebensmonat verändert? Will dein Baby plötzlich nicht einschlafen und wacht nachts wieder häufiger auf? Der Grund dahinter nennt sich 4 Monats-Regression.

Was ist denn das fragst Du Dich? Das ist ein wichtiger und entscheidender Schritt in der Schlafentwicklung, denn um den 4. Lebensmonat herum wechseln unsere Babys vom Neugeborenen-Schlafmuster in weiter entwickelte Schlafmuster, die denen von uns Erwachsenen ähneln.

Was es mit dem Schlaf im 4. Monat auf sich hat

Um den 4. Lebensmonat herum verändern sich die Schlafzyklen Deines Babys und es verbringt nun mehr Phasen im leichten Schlaf. Um besser zu verstehen, was Schlafphasen sind und was beim Wechsel vor sich geht, möchte ich Dir heute generell was dazu erklären.

Der Schlaf Deines Babys verläuft in 5 Phasen

  • Non-REM Phasen 1 und 2

Das sind die Leichtschlafphasen, Dein Baby verbringt etwa die Hälfte seines Schlafs in diesem leichten Schlaf. Wenn Dein Kleines in Phase 2 ist und ein Geräusch hört, reagieren die Gehirnströme zwar darauf, es wird aber nicht unbedingt ganz davon wach.

  • Non-REM Phasen 3 und 4

Das sind die regenerativen Tiefschlafphasen, auch „slow wave“ genannt, die vor allem das erste Drittel des Nachtschlafs dominieren. Das ist auch meist der Schlaf, den Babys gut zusammenhängend schlafen.

  • REM Phase (Rapid Eye Movement)

REM Schlaf ist ein leichter Schlaf, aber er unterscheidet sich von den anderen Leichtschlafphasen. Im REM-Schlaf träumen wir. Bei uns Erwachsenen ist der Körper wie paralysiert. Die Gesichtsmuskel und vor allem die Augen bewegen sich hingegen viel im Traum – daher auch der Name: Rapid Eye Movement. Und das Gehirn ist ähnlich aktiv wie im wachen Zustand!

Bei Babys gibt es in dieser Phase allerdings keine REM-Paralyse, sie bewegen sich viel, lachen, machen Saugbewegungen und weinen sogar in dieser Schlafphase. Sie wirken dann eventuell wach, sind es aber nicht.

Warte daher einen Moment, wenn Dein Baby im Schlaf unruhig wird, da Du es sonst während des REM-Schlafs versehentlich wecken könntest.

 

Der neue Schlafzyklus

Diese 5 Phasen zusammen ergeben einen Schlafzyklus, welchen wir Erwachsene und nun auch Dein Baby mehrmals in der Nacht durchläuft. Ein Zyklus dauert 60-120 Minuten, zum Abschluss des Schlafzyklus wird man kurz wach. Wir wachen auf und prüfen ob alles unverändert ist. Du und ich, wir können uns daran meist gar nicht erinnern, suchen eine gemütliche Schlafposition und schlafen weiter.

Was heißt das für Dein Baby? Auch Dein Baby wacht nach dem Abschluss des Schlafzyklus (alle 60, 90 oder 120 Minuten) auf und kann dann vielleicht nicht mehr in den Schlaf finden.

 

Warum die Regression zum Schlafproblem werden kann

Etwa zeitgleich zur Regression gibt es einige großen Entwicklungsschritte. Dein Kleines ist mit vier Monaten nun aufmerksamer, aktiver und wacher. Es bemerkt plötzlich so viel mehr: Das Müllauto fährt lautstark in der Straße, das Handy von Mama blinkt, die große Schwester läuft rum. All diese aufregenden Dinge, die vorher in der kleinen Welt Deines Babys nur im Hintergrund passiert sind, erfasst es nun viel besser und findet das alles viel viel spannender als zu trinken. Daher ist es auch ganz häufig, dass die Kleinen abgelenkt sind und weniger trinken.

Also, Dein Baby hat nun

  1. einen neuen Schlafzyklus mit kurzen Aufwach-Phasen

&

  1. ist es tagsüber abgelenkt und trinkt nicht so gut oder einfach schlechter.

Was passiert dann nachvollziehbarerweise nachts? Dein Baby wacht aufgrund des neuen Schlafzyklus alle 60-120 Minuten auf und hat dann wirklich Hunger (weil es tagsüber ja nicht gut getrunken hat).

Schon entsteht ein kleiner Teufelskreis, der zu häufigen füttern nachts führt und dazu, dass Dein Kleines tagsüber weniger Hunger hat, da es ja nachts mehr getrunken hat.

 

Wie kannst Du deinem Baby helfen, besser zu schlafen?

Dazu müssen wir darüber sprechen, wie Dein Kleines einschläft. Viele Babys werden in den Schlaf getragen, geschuckelt, gewippt, gestillt oder gefüttert. Wenn Dein Baby nur so kennt einzuschlafen, dann kann es leider durch die 4 Monats Schlafregression und dem neuen Schlafzyklus dazu kommen, dass es – immer wenn es aufwacht – genau diese Hilfe zum einschlafen wieder braucht, mit der es eingeschlafen ist.

Spielen wir das mal durch:

Dein Baby ist müde, Du nimmst es in den Arm machst eine kleine Bettgehroutine und schuckelst es im Arm in den Schlaf. Als es dann ganz eingeschlafen ist, legst Du es ins Bettchen ab – und hoffst auf eine kleine Auszeit nur für Dich.

Nach 1 bis 2 Stunden wacht Dein Kleines nach Abschluss eines Schlafzyklus leicht auf, wird sich umschauen, erschrocken die andere Umgebung bemerken und nach Dir weinen „Ich bin doch in Mamas eingeschlafen! Oh Gott, wo bin ich jetzt? Was ist das für ein Bettchen? Mama hilf mir!“.

Und das ist vollkommen nachvollziehbar, würdest Du nicht auch etwas verängstigt sein, wenn Du in Deinem Bett einschläfst und ein paar Stunden später auf dem Sofa aufwachst?

 

Das selbständige Einschlafen

Es ist also entscheidend, wie Dein Baby einschläft damit es nun durch den neuen Schlafzyklus und dem häufigen Aufwachen selbständig wieder einschlafen kann.

Genau daher ist es in der Babyschlaf-Welt ein großer Vorteil, wenn Du Dein Kleines schläfrig aber noch nicht ganz eingeschlafen ins Bett legst. So, dass es merkt es schläft im Bettchen ein.

Ja ich weiß sehr gut, dass das selbständige Einschlafen oft die größte Herausforderung ist. Aber das macht den Unterschied und es lohnt sich so sehr, lieber früher als später diese Fähigkeit zu fördern.

 

  • Wenn Du schwanger bist oder Dein Baby jünger als 13 Wochen ist, wird mein LaLeLu Babyschlaf Online Kurs Dir helfen, Dein Baby ganz sanft an das selbständige Einschlafen zu gewöhnen. Es lohnt sich so sehr, schon am Anfang gute Schlafgewohnheiten zu etablieren, wende die Hilfen und Tipps aus dem Kurs an und versuche immer wieder, Dein Baby dabei zu unterstützen, selbstständig einzuschlafen. Es wird nie einfacher sein, als in den ersten 3 Monaten! Natürlich wirst Du Dein Kleines auch im Arm oder im Kinderwagen schlafen lassen. Ich zeige Dir im Kurs, wie Du eine gute Balance finden kannst!

 

  • Wenn Du an meinem Kurs teilgenommen hast, kennst Du die Tools, um das selbständige Einschlafen zu fördern. Außerdem weißt Du, wie Du Dein Baby nachts unterstützen kannst, zwischen den Schlafzyklen weiterzuschlafen (schau dazu noch mal im Booklet auf Seite 10). All das wird sich nun im vierten Lebensmonat auszahlen: Wenn Dein Kleines nach einem abgeschlossenen Schlafzyklus aufwacht, fällt es ihm weniger schwer ohne Hilfe wieder einzuschlafen. Manche Babys (und Mamas) bemerken die 4 Monats-Regression dann auch gar nicht. Nur leider ist es nicht immer so mit diesen kleinen süßen Menschlein und wenn nichts so klappt, wie Du es Dir wünscht, lass Dir von mir sagen: Du machst nichts falsch!! Diese Regression kann selbst die besten Schlaf-Babys aus dem Konzept bringen. Daher habe ich noch weitere Tipps für Dich.

 

  • Was kannst Du tun, wenn Dein Kleines nur mit Hilfe an der Brust, an der Flasche, im Arm, in der Wippe oder im Kinderwagen einschlafen kann? Ich empfehle Dir, dass Du die Einschlaf-Hilfe in kleinen Schritten reduzierst: Wenn Du Dein Kleines in den Schlaf stillst, versuche es im nächsten Schritt nun leicht zu wecken, bevor Du es ablegst. Die nächste Etappe wäre dann Dein Baby nur noch in den Schlaf zu schuckeln und es leicht zu wecken, bevor Du es ablegst. Danach könntest Du versuchen, Dein Baby im Bett zu schaukeln bis es einschläft…und so Schrittchen für Schrittchen und mit ganz viel Geduld kannst Du dem Ziel näher kommen, dass Dein Kleines selbständig einschläft um dann nachts nicht mehr Deine Hilfe zu brauchen, um wieder einzuschlafen.

 

  • Schaffe eine beruhigende Bettgeh-Routine und achte darauf, dass Dein Baby nicht zu lange bzw. zu kurze Wachphasen hat.

 

  • Sei Dir bewusst, dass es um den 4. Lebensmonat herum einen Wechsel der Schlafphasen gibt und lass Dich davon nicht eiskalt erwischen.

 

  • Wenn Dein Kleines nach einem Schlafzyklus wach wird, warte ein paar Minuten ob es von alleine wieder einschlafen kann. Reagiere nicht sofort, auch wenn Dein Baby sich ein bisschen beschwert oder nörgelt. Gib Deinem Kleinen die Möglichkeit, alleine wieder in den Schlaf zu finden.

 

  • Schaffe die beste Schlafumgebung und achte darauf, dass Dein Kleines nicht durch Helligkeit wach gehalten wird. Babys haben keine Angst vor Dunkelheit, reagieren aber sehr stark auf Helligkeit. Daher: je dunkler die Schlafumgebung ist, desto besser! Verdunklungsrollos oder portable Vorhänge helfen Dir, das Zimmer dunkel zu halten.

 

  • Dein Kleines wird in dieser Umstellungsphase vielleicht weniger schlafen als es eigentlich bräuchte. Wenn es tagsüber nur wenig oder kurz geschlafen hat oder nachts häufig wach wird, kannst Du Dein Baby abends früher ins Bett bringen. Der Nachtschlaf ist regenerativer als Tagschlaf und so kann Dein Kleines etwas Schlaf nachholen.

 

  • Um den 4. Lebensmonat entwickelt sich Dein Baby in großen Schritten weiter. Es wird vielleicht versuchen, sich bereits umzudrehen – dieser Meilenstein findet meist zeitgleich mit der 4 Monats Regression statt. Achte darauf, dass Dein Kleines solche neuen Fähigkeiten am Tag ganz viel üben kann, so dass es nachts nicht trainieren muss 😉

 

  • Es ist so wichtig, dass Dein Kleines am Tag genug trinkt und die Trinkabstände tagsüber nicht zu groß sind. Während einer Regression wollen einige Babys häufiger trinken – füttere Dein Baby immer, wenn es hungrig ist! Ein zusätzliche Mahlzeit gegen 22/22:30 Uhr – der sogenannte Dreamfeed – kann Deinem Baby helfen, länger zu schlafen.

 

  • Solange Dein Baby sich nicht alleine umdrehen kann, pucke es nachts weiter. Wenn Du es bisher nicht gepuckt hast, gib dem auf jeden Fall eine Chance.

 

  • Die 4 Monats-Schlafregression kann sehr anstrengend sein. Sorge dafür, dass es Dir trotzdem gut geht. Nur so kannst Du Dich gut um Dein Kleines kümmern. Wenn Du auf Hilfe zurückgreifen kannst, mach das auf jeden Fall! Wechsle Dich nachts mit dem Papa ab oder teilt die Nacht auf (einer übernimmt bis 24 Uhr und der andere übernimmt bis morgens). Tagsüber kann Dir vielleicht jemand helfen und Dein Baby bespaßen während Du Dich hinlegst. Auch nur ein bisschen Zeit für Dich ganz allein kann helfen!

 

Regression = Entwicklungsschritt

Regressionen finden mit 4 Monaten, 8 Monaten und 18 Monaten statt. Da die 4 Monats-Regression die Erste ist, ist sie für die meisten Eltern eine sehr große Herausforderung. Die Bezeichnung REGRESSION ist aber eigentlich nicht passend, da Regression für Rückgang steht – dabei ist es eher eine Weiterentwicklung, die Dein Baby damit erreicht. Ja, eine Regression ist gut, denn sie zeigt, dass sich Dein Baby und sein Schlaf weiterentwickeln.

Der Schnuller – Fluch oder Segen?

Viele Eltern lieben ihn, einige versuchen ihn zu vermeiden, andere tun alles dafür, dass das Baby ihn annimmt und wieder andere versuchen ihn abzugewöhnen. Die Meinungen über den Schnuller gehen weit auseinander.

Wusstest Du, dass…

  • Schnullern das Risiko des plötzlichen Kindstods verringern kann?
  • Symptome des Reflux durch den Schnuller abgeschwächt werden können?
  • der Schnuller laut Untersuchungen in Verbindung mit Mittelohrentzündungen steht?

Warum ein Schnuller toll ist

Gründe für den Schnuller gibt es viele. Ich bin ein bekennender Fan des Schnullers und habe eigene Erfahrung sowohl mit einem Schnuller-verrückten Baby als auch mit einem Schnuller-Verweigerer.

Lasst uns mal zusammentragen, was FÜR den Schnuller spricht.

  • Viele Babys haben einen starken Saugreflex. Wenn sie gestillt werden, wollen sie nach dem trinken häufig an der Brust nuckeln. Das kann dazu führen, dass die Brust sehr stark gefordert wird und die Mama sowohl emotional als auch körperlich darunter leidet #ichbineinlebenderSchnuller. In so einem Fall kann ein Schnuller sehr helfen und der Mama mal eine Pause geben.

 

  • Wenn Babys unter Reflux leiden, können die Symptome durch den Schnuller abgeschwächt werden, da durch das saugen mehr Speichelflüssigkeit produziert wird, die dann säureneutralisierend wirkt. Der Schnuller gilt zudem als Maßnahmen, um vor dem plötzlichen Kindstod zu schützen.

 

  • Das saugen am Schnuller ist für Babys sehr beruhigend und kann in Kombination mit anderen Techniken Dein Kleines wunderbar runterholen, Schlaf unterstützen und Schreiattacken verringern.

 

  • Du hast sicher schon mal gehört, dass der Schnuller bei Babys eine Saugverwirrung auszulösen kann, die dann im schlimmsten Fall dazu führt, dass die Brust verweigert wird. Das macht stillenden Mamas natürlich Sorge. Eine Untersuchung der Oregon Health & Science University von 2012 hingegen zeigt, dass Schnuller den Stillerfolg nicht negativ beeinflussen und sogar fördern können.

Was kann ich machen, wenn mein Baby den Schnuller nicht will?

Es spricht vieles für den Schnuller aber was, wenn Dein Kleines den Schnuller einfach nicht akzeptiert? Bei meiner kleinen Tochter habe ich es genau so erlebt, sie nahm den Schnuller zwar in den Mund aber wusste nicht viel damit anzufangen. Oft nimmt ein Baby den Schnuller an, wenn er ihm immer wieder angeboten wird. Lass Dich nicht davon verunsichern, wenn Dein Kleines den Schnuller mit der Zunge nach vorne drückt. Das ist ein normaler Reflex.

Biete den Schnuller deinem Baby an, wenn es ruhig und entspannt ist. Halte den Schnuller fest, kreise ihn im Mund Deines Babys, nach oben an den Gaumen, seitlich, nach unten. Gewöhne Dein Kleines an das Gefühl im Mund und vielleicht wird es ihn plötzlich annehmen und daran saugen. Es kann auch helfen, mehrere Sauger unterschiedlicher Marken auszuprobieren.

Wenn nicht, keine Sorge. Auch wenn der Schnuller gute Dienste leistet, um Dein Kleines zu beruhigen und auf den Schlaf vorzubereiten, sollst Du wissen, der gute Schlaf Deines Babys hängt nicht davon ab, ob es den Schnuller annimmt oder nicht. Vielleicht wird es Situationen geben, in denen es mit Schnuller leichter wäre aber Du kannst trotzdem auch ohne ein wunderbar schlafendes Baby haben. Einen großen Vorteil hat es ohne Schnuller: Du musst ihn nicht abgewöhnen!

Wenn der Schnuller zum Problem wird

Auch wenn der Schnuller viele Vorteile hat, kann er zum Problem werden, wenn Du Deinem Kleinen gefühlt 5000 Mal in der Nacht den Schnuller wieder in den Mund geben musst weil es ohne nicht weiterschlafen kann. Was kannst Du tun?

Wenn Dein Baby 5 Monate oder älter ist, übt übt übt am Tag, wie es sich den Schnuller wieder selber in den Mund tun kann. Mach daraus ein richtiges Event: leg alle Schnullern um Dein Baby, hilf ihm einen in die Hand zu nehmen und zum Mund zu führen und lobe es mit allem PiPaPo, wenn es (erst mit Deiner Hilfe, später ohne) den Schnuller in den Mund genommen hat!

Nachts kannst Du dann mehrere Schnuller ins Babybettchen legen, damit Dein Kleines nicht lange suchen muss, wenn es sich nachts nach seinem Schnuller sehnt.

Wie schafft man es, den Schnuller abzugewöhnen?

So wunderbar der Schnuller ein Baby beruhigen kann, kann er irgendwann zum Problem werden und es wird Zeit, ihm lebe wohl zu sagen.

Wie geht man das am Besten an?

Wenn Dein Kleines alt genug ist, es zu verstehen, kannst du ihm erklären, dass der Schnuller im Bett wohnt und er nur da bleiben darf. Wenn Dein Kind den Schnuller nur noch zum schlafen braucht, ist der erste Schritt getan. Danach kannst Du die Geschichte der Schnullerfee nutzen, um Dein Kleines davon zu überzeugen, den Schnuller freiwillig abzugeben. Bei meiner Großen, die ehrlich gesagt regelrecht von ihrem Schnuller besessen war, haben wir die Schnullerprinzessin (ich weiß auch nicht, wie aus der Fee eine Prinzessin wurde) anhand von Büchern vorgestellt und ihr Interesse geweckt. Wir erklärten, dass kleine Babys ihre Schnuller brauchen und die Schnullerprinzessin ihr als Dank natürlich ein tolles Geschenk mitbringt. Wer würde sich nicht über eine Mundharmonika mit Glitzersticken freuen? Sie war ganz begeistert und stolz – auch wenn die ersten Abende ohne Schnuller etwas schwer waren.

 

Wusstest Du, dass ich auf meinem Podcast eine Folge zum Schnuller habe? Ich stelle da noch einige weitere Möglichkeiten vor, wie Du Dein Kleines dabei unterstützen kannst, den Schnuller zu verabschieden.

Armes krankes Baby. Wie Du Deinem kleinen Schatz helfen kannst, trotz Krankheit gut zu schlafen.

Wie schläfst Du, wenn Du krank bist? Wahrscheinlich unruhig und eher schlecht, oder?

Genauso Dein Kleines:

Kranke Babys wachen häufiger auf, mal aufgrund einer verstopften Nase, Kopf-, Bauchschmerzen usw.

Der Schlaf Deines kleinen Schatzes muss aber nicht vollkommen durcheinander geraten.

  • Schlaf ist die beste Medizin

Der Körper muss gegen die Krankheit ankämpfen und kann das am besten im Schlaf – das ist auch ein Grund, warum kranke Kinder meist mehr schlafen als üblich. Lass Dein Kleines ruhig etwas länger als normal schlafen. Bedenke aber, dass genug Flüssigkeit und Kalorien auch wichtig sind. Vertrau auf Dein Mama-Gefühl! Meine Empfehlung ist, dass Du Dein Kleines weckst, wenn es tagsüber länger als 3 Stunden schläft (es reicht auch, wenn Du es nur kurz fütterst und es dann wieder weiterschlafen lässt).

  • Vermeide Dehydration

Wie schon beschrieben, ist es ganz wichtig, dass dein krankes Baby genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Wenn es tagsüber nicht gut trinkt, füttere es nachts. Auch wenn Dein Kleines schon längere Zeit nachts durchschläft, ist es in so einer Situation absolut angemessen, nachts zu füttern.

* Durchschlafen ist für Dich in gefühlt ewiger Ferne?

Wenn Dein Baby jünger als 13 Wochen alt ist, möchte ich Dir meinen neuen Babyschlaf Online Kurs ans Herz legen. Hier lernst Du anhand von 5 Videos und einem liebevoll gestalteten Booklet, mit welchen effektiven Tools Du Dein unruhiges Baby beruhigen, Tag- und Nachtschlaf verbessern und von Anfang an gute Schlafgewohnheiten etablieren kannst. Dieser Kurs wird Dir so sehr helfen und Dir alles an die Hand geben, was Du brauchst!

Wie schläft Dein krankes Baby am besten?

Wenn dein Baby krank ist, willst Du es vielleicht mit Dir im Bett schlafen lassen. So ist es ganz nah bei Dir und Du kannst sofort helfen, wenn es unruhig ist und Schmerzen hat. Wenn Du Dir als Mama Sorgen um Dein Kleines machst, gibt Dir das ein sicheres Gefühl – wahrscheinlich leidet aber der Schlaf von allen Familienmitgliedern darunter.

Bei meiner Erstgeborenen habe ich es genau so gemacht und ehrlich gesagt fiel es ihr dann immer schwer, wieder im eigenen Bettchen zu schlafen auch wenn sie bereits gesund war.

Mittlerweile habe ich einen anderen Weg gefunden: Anstatt mein krankes Babylein ins Familienbett zu holen, lege ich eine Matratze in das Kinderzimmer, auf der ich dann schlafe. So bin ich die ganze Nacht nah, mein Mama-Herz kann beruhigt sein und mein kleiner Schatz ist trotzdem in ihrer gewohnten Schlafumgebung.

Auch wenn ich als Mama trotzdem nicht den erholsamsten Schlaf hatte (aber wer hat das schon mit einem kranken Kind?), zumindest meine Kleine schlief gut.

Wenn Dein Kleines sonst eigentlich gut schläft, wird es das wieder wenn es gesund ist. Es wird vielleicht ein, zwei Tage dauern bis alles wieder so ist wie vorher und Dein Baby die krankheitsbedingte Extra-Nachtmahlzeit wieder auslässt.

Wenn Dein Baby noch nie gut geschlafen hat, lass es erst wieder gesund werden bevor Du versuchst, etwas zu ändern.

Wie viel Kranksein ist normal?

Hast du das Gefühl, dass dein Babylein ständig krank ist und fragst dich, ob das normal ist? Tatsächlich ist es so, dass bis zu 12 Infekte pro Jahr (in jedem Monate einer!) bei Babys und kleine Kinder völlig normal sind. Das liegt vor allem daran, dass das Immunsystem noch nicht so gut ausgereift ist, sich mit verschiedenen Krankheitserregern auseinandersetzen muss und daher die Anfälligkeit für Infekte hoch ist.

Das Beste was Du tun kannst, um Bakterien und Viren fern zu halten ist, regelmäßig gründlich die Hände zu waschen. Es klingt zu simpel aber ist nun mal der effektivste Weg, um gesund zu bleiben. Du bist keinesfalls verrückt (sondern sehr klug), wenn Du Gäste bittest, die Hände zu waschen bevor sie Dein Baby anfassen!

Bei den meisten Kinderkrankheiten ist das Schlimmste nach 2-3 Tagen geschafft und Deinem Kleinen wird es bald besser gehen. Wenn Du beunruhigt bist, zögere nicht und lass Dir Entwarnung vom Kinderarzt geben.

Wie Du Deinem kranken Baby helfen kannst

Da Infekte bei Babys und kleinen Kindern sehr sehr häufig sind und Schlaf die beste Medizin ist, versuch Dein Kleines dabei zu unterstützen, gut zu schlafen auch wenn es krank ist.

  • Warmes Bad

Für viele gehört das Baden zum Bettgeh-Ritual. Wenn Dein Kleines krank ist kann ein warmes Bad Schmerzen lindern und vor dem schlafen entspannend wirken. Bei Fieber ist Baden allerdings nicht zu empfehlen.

  • Luftbefeuchter

Ein Raum- oder Luftbefeuchter kann bei verstopften Atemwegen sehr helfen. Du kannst auch etwas Zeit mit Deinem Baby im Badezimmer verbringen, wenn warmes Wasser dort verdampft.

  • Nasensauger

Eine verstopfte Nase kann ganz schön unangenehm sein, mit einem Nasensauger kannst Du das Sekret absaugen. Es gibt solche Sauger sogar im Drogeriemarkt.

  • Massagen

Eine sanfte Babymassage vor dem zu Bett gehen kann Dein krankes Babylein entspannen, Bauchschmerzen lindern und auf den Schlaf vorbereiten.

  • Medizin

Wenn Dein Kind Schmerzen oder hohe Fieber hat, kannst Du in Absprache mit dem Kinderarzt vor dem zu Bett gehen fiebersenkende und schmerzstillende Mittel geben damit Dein Kleines in der Nacht besser schlafen kann.

Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und kann Dir keinen medizinischen Rat geben! Du bekommst hier die Erfahrungen von mir als zweifach-Mama aus meiner Praxis als Schlafberaterin.

  • das Beste zum Schluss

Hab Geduld und kuschle viel mit Deinem kleinen Schatz!

Wach exakt nach 45 Minuten. Warum schläft mein Baby nur kurz?

Diese kleinen Pausen am Tag, wenn Dein Baby schläft, sind wunderbar. Zum Luft holen, zum duschen, meditieren, zum telefonieren, lesen oder auch zum Nickerchen halten. Du hast es Dir gerade auf dem Sofa gemütlich gemacht und willst in Deiner Lieblingszeitschrift rumblättern…“Waaah“ da ist Dein Babylein wieder wach. Wie schade, wieder nur ein kleines Nickerchen. Exakt 30 Minuten oder vielleicht eine knappe dreiviertel Stunde? Kommt Dir das bekannt vor?

Kurze Tagschlafphasen sind sehr sehr häufig und können ein Zeichen sein, dass Dein Baby im Tagesablauf eine Veränderung braucht. Was heißt das?

Unsere Kleinen wachsen vor allem im ersten Lebensjahr im rasenden Tempo. Neue Erfahrungen und Meilensteine werden erreicht. Sowohl der Schlafbedarf als auch die Länge der idealen Wachphase (also die Zeit, die Dein Baby am Stück wachbleiben kann ohne zu übermüden) ändert sich. Es ist ein stetiger Wechsel und manchmal gar nicht so leicht, da als Eltern hinterher zu kommen. Aber lass uns mal gemeinsam genauer hinschauen und herausfinden, ob Dein Kleines durch kleine Änderungen im Tagesablauf bald schon länger schlafen wird.

Was ist ein kurzer Schlaf?

Wenn der Schlaf unter einer Stunde ist, spricht man von einem kurzen Schlaf. Die Länge sagt dabei viel aus: so ist ein Schläfchen um die 30 Minuten meist ein Zeichen dafür, dass Dein Baby übermüdet ist und dann auch wahrscheinlich weinend aufwacht.

Typisch sind auch Schläfchen mit einer Länge von ca. 45 Minuten. Warum? Weil das die Länge eines Schlafzyklus ist. Wenn Dein Baby länger als 45 Minuten schläft, zeigt das, dass es die Schlafzyklen miteinander verbinden kann. Wenn es vorher aufwacht, fehlt ihm noch diese Fähigkeit.

Warum sind kurze Schlafphasen am Tag ein Problem?

Wie geht es Dir, wenn Du zu wenig schläfst? Wir sind dann alle nicht die beste Version unserer selbst, oder? So auch unsere Babys, denn kurze Schläfchen am Tag sind weniger erholsam, unsere Kleinen sind dauermüde und knatschig.

Kurze Tagschlafphasen können außerdem dazu führen, dass sich am Tag Übermüdung ansammelt und Dein Baby abends schwerer in den Schlaf findet, nachts unruhiger schläft, oft wach wird und auch früh am Morgen aufwacht (mehr dazu im Blogpost Hilfe, mein Baby ist ein Frühaufsteher!).

Es gibt aber Ausnahmen!

Ja, kurze Schlafphasen am Tag sind anstrengend aber vor dem 5. Monat ganz normal in der Entwicklung Deines Babys. Auch wenn Tagschlafphasen in den ersten Monaten nicht konstant sind und sehr unterschiedlich in der Länge, kannst Du versuchen, den Schlaf zu verlängern. Wenn Dein Baby früh aufwacht, nimm es in den Arm und versuch es, wieder in den Schlaf zu schuckeln. Vielleicht hilft es auch, den Schnuller wieder in den Mund zu tun. Wenn Du Deinem kleinen Baby so wieder helfen kannst, in den Schlaf zu finden, prima!

Wenn Du mehr Unterstützung in den ersten 3 Lebensmonaten brauchst, wird Dir mein Babyschlaf Kurs sehr helfen. Der LaLeLu Online Kurs lässt Dein Baby nicht weinen und hilft Dir, gute Schlafgewohnheiten zu etablieren. Das ist in der Anfangszeit so wertvoll und schafft eine wunderbare Basis für den Schlaf in den kommenden Monaten und Jahren.

Kurze Schläfchen sind auch häufig und normal, wenn sich Tagschlafphasen reduzieren – also im Wechsel von 3 auf 2 bzw. 2 auf 1 Schlafphase am Tag. Solche kurzen Powernaps   sind dann meist nur um die 30 Minuten und helfen Deinem Baby, nicht zu übermüden.

Etabliere eine entspannende Bettgehroutine

Auch wenn Dein Baby müde ist, kann es ihm sehr schwer fallen, runterzukommen und einzuschlafen. Die Welt ist einfach so spannend und will entdeckt werden. Jeden Tag entdecken die Kleinen was Neues, lernen krabbeln oder laufen und haben Wachstumsschübe. Könntest Du nach einem spannenden Vormittag, den Du mit Deinem Lieblingsmenschen verbracht hast und aufregende Neuigkeiten erfahren hast, einfach einschlafen? Wahrscheinlich nicht, auch wenn Du müde wärst, würdest Du Dir erst mal was gemütliches anziehen, vielleicht ein paar Seiten im Buch lesen, über die guten Gespräche nachdenken um dann Dich für einen Mittagsschlaf (toll, wenn wir Mamas das auch mal haben dürfen!) hinlegen.

Warum sage ich das? Weil Dein Baby genau das gleiche braucht: Einmal einen beruhigenden, gemütlichen Ort zum schlafen und zum Anderen eine gewisse Zeit, um runter zu kommen.

Aus dem Grund ist es so wichtig, dass wir Eltern unsere Kleinen dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen. Vor jedem Nickerchen ist eine kurze, immer gleich ablaufende Bettgehroutine so hilfreich. Das kann so aussehen, dass Du Dein Kleines wickelst, die unbequeme Kleidung ausziehst und einen Schlafsack anziehst. Vielleicht kannst Du dann ein Buch vorlesen (für manche Babys sind Bücher allerdings vor dem schlafen gehen zu stimulierend), das Licht ausmachen und dann mit Deinem Kleinen etwas kuscheln. Unsere Kleinen lieben es, wenn sie genau wissen, was als nächstes passiert. Genau solch eine immer gleich ablaufende Bettgehroutine bereitet Dein Baby darauf vor, zur Ruhe zu kommen und schlafen zu gehen.

Wie sieht eine gute Schlafumgebung aus?

Damit Dein Baby gut schlafen kann, wollen wir es ihm so leicht wie möglich machen. Und dazu gehört Dunkelheit, denn Helligkeit ist einfach viel zu stimulierend für Dein Kleines und macht es ihm schwer, einzuschlafen und schlafend zu bleiben. Versuch das Zimmer richtig abzudunkeln. Das kann schon einen großen Unterschied machen! Verdunkelungsrollos wie diese hier  sind wunderbar. Und wenn Du unterwegs bist, kannst Du den Schlafplatz für Dein Baby mit diesen portablen Verdunklungsvorhängen abdunkeln.

Die perfekte Schlafumgebung sollte zudem ruhig sein. Manchmal hat man die Geräuschkulisse nicht selbst in der Hand. Dann kann eine Sound Maschine  helfen, die durch ein konstantes Rauschen andere Störgeräusche übertönt.

Vielleicht machst Du Dir Sorgen, dass Du Dein Baby davon abhängig machst und es nur in Dunkelheit und Ruhe schlafen kann? Natürlich darf es auch Schläfchen mitten im Leben geben, im Kinderwagen oder im Auto. Aber zuerst ist es notwendig, die ideale Umgebung zu schaffen damit der Schlaf lang und erholsam ist um dann erst im nächsten Schritt Flexibilität einzubinden. Außerdem schläfst Du nicht auch viel besser, wenn es dunkel und ruhig ist?

Wie hilft der Schlafdruck Deinem Baby, länger zu schlafen?

Wenn dein Baby gähnt, ist das der ultimative Hinweis darauf, dass es müde ist. Oder? Tatsächlich sind die klassischen Müdigkeitsanzeichen wie gähnen oder am Ohr zupfen in den ersten 4 Lebensmonaten ein wichtiger und sicherer Hinweis dafür, dass es für Dein Baby Zeit ist, schlafen zu gehen.

Ab dem 5. Monat aber ist ein gähnen allein nicht unbedingt ein Indiz, dass es der beste Zeitpunkt fürs schlafen ist. Ein gelangweiltes Baby kann manchmal wie ein müdes Baby aussehen. Selbst wenn Dein Baby vielleicht müde genug ist um einzuschlafen kann es sein, dass der Schlafdruck nicht hoch genug ist und es nach einem Schlafzyklus aufwacht und nicht mehr weiterschlafen kann. Damit Dein Baby für den Schlaf wirklich müde ist, kann es daher manchmal notwendig sein, es etwas länger wach zu halten. Um eine Orientierungshilfe zu bekommen, findest Du in den Highlights die Empfehlungen für die Länge der Wachphase. Wenn Dein Baby größer wird, weiten sich die Wachphasen aus!

Der Schlafdruck ist aber nicht nur von der Länge sondern auch von der Aktivität in der Wachphase abhängig. Also sei aktiv mit Deinem Kleinen, geht raus, trefft euch mit anderen Mamas und Kindern, lass Dein Baby krabbeln oder herumlaufen. All das baut den Schlafdruck auf und fördert einen langen, erholsamen Schlaf!

Ein Wort zur Übermüdung

Noch ein Wort zu der Länge der Wachphase. Bitte lass Dich nicht dazu verleiten, Dein Baby zu lange wach zu halten. Wenn Dein Kleines übermüdet, produziert der Körper ein Übermaß des Stresshormons Cortisol, welches Dein Baby aufputscht. Daher kann auch eine zu lange Wachphase dazu führen, dass Tagschlafphasen kurz (, Kinder übermüdet und Nächte unruhig) werden.

Wenn Dir das jetzt alles kompliziert erscheint, glaub mir, es hilft schon ungemein, wenn Du dieses Wissen im Hinterkopf hast. Schritt für Schritt wirst Du für Dein Baby herausfinden, was passt. Gib dem ganzen ein bisschen Zeit!

Ist Dein Baby einfach hungrig?

Manche Babys wachen vom Schläfchen früh auf weil sie einfach hungrig sind. Daher kann es manchmal sinnvoll sein, dass Du Dein Kleines vor dem schlafen noch einmal fütterst. Achte dann aber bitte darauf, dass Dein Baby an der Brust oder Flasche nicht kurz einnickt, denn dieses kleine Mini-Schläfchen während des Trinkens löst den Schlafdruck auf (mehr zum Schlafdruck findest Du im letzten Post) und kann es Deinem Kleinen schwer machen, wieder einzuschlafen oder am schlafen zu bleiben. Versuche in so einem Fall Dein Baby vor dem Schläfchen in einem hellen Raum und ein bisschen früher zu füttern. Sprich mit Deinem Baby, halte Augenkontakt und versuch Dein Bestes, dass es nicht während des Trinkens einschläft.

Auch während Wachstumsschüben kann Dein Baby vor Hunger aufwachen und nicht mehr weiterschlafen können. Füttere Dein Baby natürlich immer, wenn es hungrig ist.

Kurzes Wachwerden

Ich erinnere mich noch daran, wie ich meine große Tochter gebadet habe während meine kleine Tochter ihren Mittagsschlaf machte aber dann früh aufwachte. Schnell hob ich meine Große aus der Badewanne, trocknete sie ab und half ihr, sich anzuziehen. Dann ging ich schnell zu meiner kleinen Tochter, die schon wieder am schlafen war. Es waren vielleicht 6 Minuten von dem Moment, in dem ich sie weinen hörte bis ich in ihrem Zimmer war.

Manchmal kann es gut sein, etwas zu warten da Dein Baby selber wieder in den Schlaf findet. Einige Babys wachen im Übergang der Schlafzyklen auf (oft nach 45 Minuten), weinen kurz und schlafen dann weiter.

Du weißt selbst als Mama und Papa am besten, ob Du sofort auf das Weinen Deines Babys reagieren musst oder kurz warten kannst. Vertraue auf Dein Gefühl.

Warum Einschlafhilfen den Schlaf verkürzen können

Einschlaf-Stillen oder in-den-Schlaf-schuckeln sind klassische Einschlafhilfen, die leider aber der Grund dafür sein können, dass Dein Kleines nur kurz schläft. Warum?

Wenn Dein Baby nicht selbständig in den Schlaf findet, kann es wahrscheinlich beim Wechsel der Schlafzyklen nach 30 – 45 Minuten aufwachen und braucht die gleiche Unterstützung wie beim einschlafen, um wieder in den Schlaf zu finden.

Was kannst Du tun? Eine allgemeingültige Lösung ist schwer zu geben. Wenn Dein Baby aber z.B. nur durchs schuckeln einschläft, kannst Du diese Assoziation Schrittchen für Schrittchen auflösen. Wiege es wie gewohnt und bleib still stehen kurz bevor Dein Baby im Arm einschläft, hör das Schuckeln jeden Tag ein bisschen früher auf. Das Ziel ist, dass Dein Kleines mit der Zeit auch ohne schuckeln einschläft.

Mama, bitte entspann Dich

Manche Babys sind chronische Kurzschläfer, die regelmäßig nach 45 Minuten aufwachen. Irgendwann ist das aber auch überwunden und das Beste, was Du in solch einer Situation tun kannst ist, die Situation zu akzeptieren und trotzdem weiter nach den möglichen Gründen Ausschau zu halten.

Vor allem: Nimm es nicht persönlich. Du bist eine tolle Mama, auch wenn Dein Kleines immer nur kurz schläft und es einfach nicht besser wird. Hab Geduld mit Dir und Deinem Baby, Du bist doch auch noch neu in dieser Situation und wirst wie alle anderen auch mal Dein Baby übermüden lassen, Wachphasen zu lange oder zu kurz halten, Du wirst Dein Baby zu warm oder zu kühl anziehen, so dass es dadurch aufwacht. Du wirst Fehler machen, so wie jede von uns. Dein Baby wird davon keinen Schaden nehmen. Du bist eine tolle Mama!

 

Hilfe, mein Baby ist ein Frühaufsteher! 11 ½ Wege, wie Du Dein Baby dabei unterstützen kannst, länger zu schlafen

Dein Baby wacht früh auf? Kinder sind von Natur aus früh wach. Aber was ist zu früh?

Weißt Du noch, als Du Dich kinderlos am Wochenende morgens im Bett noch mal umdrehen konntest und genau richtig für einen Brunch um 11 Uhr aufgestanden bist? Solche Zeiten sind (fürs erste) leider vorbei.

Die meisten Babys und Kinder sind von Natur aus Frühaufsteher und starten zwischen 6 und 7 Uhr in den Tag. Ich weiß, 8 Uhr wäre so viel angenehmer, aber eine Aufwachzeit zwischen 6 und 7 Uhr ist für kleine Kinder vollkommen normal. Da hilft es zu verstehen, dass der circadianer Rhythmus (die „innere Uhr“) noch anders läuft als der von Erwachsenen. Die Kleinen brauchen abends eine frühere Bettgehzeit als wir Großen und wachen morgens früher auf.

Vielleicht denkst Du Dir jetzt, zwischen 6 und 7 Uhr wäre ja akzeptabel…mein Kind wacht aber immer pünktlich um 5:30 Uhr auf und will in den Tag starten! Damit bist Du nicht allein, denn dieses Aufwachen in den Morgenstunden ist bei kleinen Kindern sehr verbreitet.

Warum? Das liegt am Schlafdruck. Der Schlafdruck hilft uns einzuschlafen, wenn wir müde sind. Auch bekannt als das Gefühl „ich will jetzt nur noch ins Bett“! Der Schlafdruck ist meistens abends zur Bettgehzeit hoch. Perfekte Umstände: draußen ist es dunkel, es wird kühler und der Körper ist ermüdet vom Tag. Das macht das abendliche Zubettgehen meist leicht. Wenn aber Dein Kind morgens früh um 5:30 Uhr aufwacht, ist genau das Gegenteil der Fall: es wird draußen hell und der Körper ist schon recht ausgeruht. Außerdem ist der Körper zwischen 4 und 6 Uhr morgens in der Leichtschlafphase. Also sehr gut nachvollziehbar, wenn Dein Kind in den frühen Morgenstunden aufwacht und es schwer hat, wieder in den Schlaf zu finden, oder? Wenn das aber zur Regel wird, lohnt es sich herauszufinden, warum Dein Kind so früh wach wird.

Mit diesen Tipps lernt Dein Baby, länger zu schlafen und seinen Rhythmus an Euch anzupassen. Als erstes solltest Du die äußeren Umstände prüfen.

  1. Ich bin hell-wach. Warum Helligkeit den Schlaf rauben kann.

Vor allem in den Sommermonaten wird es schon früh morgens hell und Dein Kleines kann denken, dass es Zeit ist, in den Tag zu starten und die Welt weiter zu entdecken. Es ist einfach alles zu spannend! Daher rate ich Dir sehr, in Verdunklungsrollos und Verdunklungsvorhänge zu investieren. Wenn ihr unterwegs seid und das Hotelzimmer oder Schlafzimmer bei Oma und Opa abdunkeln wollt, sind portable Verdunklungsfolien total praktisch.

  1. Pip Pip Pip. Vogelzwitschern kann Dein Baby wecken.

Wenn in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 6 Uhr die Welt draußen langsam wach wird, soll es Dein Kind lieber nicht. Da wir alle genau in dieser Zeit sehr leicht schlafen, können Geräusche vom Nachbarn, der klingelnde Wecker oder zwitschernde Vögel Dein Kleines schnell wecken. Manchmal reicht es, das Fenster zu schließen damit Dein Baby nicht geweckt wird. Wenn das nicht ausreicht, kann eine Sound Maschine helfen, Störgeräusche durch ein konstantes Rauschen zu übertönen.

Wenn Du sicher bist, dass erste Sonnenstrahlen und lautes Vogelzwitschern kein Grund dafür ist, dass Dein Kleines in den frühen Morgenstunden aufwacht, dann lass uns weiter auf die Suche nach dem Grund gehen.

  1. Knurrt Babys Magen? Was Du machen kannst, wenn Dein Baby früh morgens Hunger hat.

Vielleicht machst Du Dir Gedanken, ob Dein Kleines aufgrund von Hunger früh morgens aufwacht. Das ist sehr gut nachvollziehbar und wenn dem so ist, solltest Du versuchen, dass Dein Baby tagsüber mehr Kalorien zu sich nimmt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, das ist manchmal leichter gesagt als getan. Wenn Dein Kind jünger als 5 Monate alt ist, kannst Du eine zusätzliche Still- oder Flaschenmahlzeit in den Tag integrieren (so, dass Du Dein Baby ca. alle 3 Stunden fütterst). Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, ist das vielleicht auch der richtige Zeitpunkt, um mit Beikost zu beginnen und bei älteren Kindern kannst Du versuchen, nahrhafte Lebensmittel wie Banane und Avocado zu füttern. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Du einen Dreamfeed einführst. Nimm dazu Dein schlafendes Baby zwischen 22 und 23 Uhr aus dem Bettchen und füttere es im Schlaf. Die meisten Babys trinken und schlafen direkt weiter. Wenn Dein Kind tagsüber genug zu sich nimmt, auf der Wachstumskurve bzw. Perzentilenkurve bleibt und trotz dieser zusätzlichen, späten Milch wieder früh wach wird, ist Hunger wahrscheinlich nicht der Grund.

  1. Mit nasser Windel oder Schmerzen schläft es sich nicht gut.

Der Schlaf zwischen 4 und 6 Uhr morgens ist ein sehr leichter Schlaf und alles, was zum Unwohlsein beiträgt, kann Dein Kleines vom weiterschlafen abhalten. Vielleicht ist die Windel Deines Babys ausgelaufen und der Pyjama nass? Das ist ziemlich unbequem. Meistens hilft es schon, eine Windelgröße größer zu nutzen. Auch wenn Dein Baby Schmerzen hat, krank ist oder Zähnchen kommen, kann es früh morgens schwer wieder in den Schlaf finden. Dann helfen meist nur Mamas Arme und Du kannst eine frühmorgendliche Kuschelstunde genießen.

  1. Alles ist so aufregend. Wenn morgens um 4:30 Uhr krabbeln geübt werden muss.

Wenn meine Kleinen in den frühen Morgenstunden wach werden, liegt das häufig daran, dass sie eine große Entwicklung gemacht haben: angefangen haben zu krabbeln, sich aufzurichten, zu laufen oder die Eingewöhnung in der Kita hatten. Vor allem, wenn die Kleinen große Meilensteine erreichen wie aufzustehen, wollen sie dies zu jeder (unmöglichen) Uhrzeit üben und das kann temporär den Schlaf beeinflussen. Wenn Dein Kleines z.B. im Bettchen aufsteht, zeig ihm wie es sich wieder hinlegen kann und übt das Hinsetzen auch immer wieder am Tag. Hab Geduld, wenn Dein Kind genug an dieser neuen Fähigkeit gefeilt hat, wird es hoffentlich bald das üben in den frühen Morgenstunden einstellen.

Wenn Dein Baby nun trotz alle Bemühungen weiter morgens früh aufwacht, lohnt es sich, die Tagesstruktur näher zu betrachten. Tag- und Nachtschlaf sind nämlich eng miteinander verwoben. Wenn Dein Baby tagsüber zu wenig oder auch zu viel schläft, dann kann sich das auf den Schlaf in der Nacht auswirken. Schauen wir uns das mal genauer an.

  1. Irgendwann ist genug mit schlafen. Warum zu viel Tagschlaf Dein Baby morgens wecken kann.

Manche Babys wachen früh morgens auf, weil sie einfach am Tag zu viel geschlafen haben und nicht mehr müde sind. Das Schlafbedürfnis unserer Kleinen ändert sich im ersten Jahr rasend. Kleine Babys brauchen mehr Schlaf und größere Babys benötigen weniger Schlaf. Die Grafik gibt Dir einen Überblick, wie häufig und lange der Tagschlaf im Idealfall je nach Alter Deines Babys sein sollte.

Anmerkung zur Grafik: In den ersten vier Monaten sollte vor allem das Ziel sein, eine gesunde Schlafroutine zu entwickeln. Ganz sanft und nach dem Tempo des Babys. Was da heißt und wie Du Dein Kleines dabei unterstützen kannst, lernst Du im LaLeLu Babyschlaf Online Kurs für Dein Neugeborenes.

  1. Auch zu wenig Schlaf am Tag macht Dein Baby zum Frühaufsteher

Wenn Dein Kleines am Tag zu wenig schläft kann diese Übermüdung ein Grund dafür sein, dass es in den frühen Morgenstunden aufwacht. Was kannst Du da machen? Als kurzzeitige Lösung empfehle ich Dir, Dein Baby an solchen Tagen abends früher ins Bett zu legen. Nachtschlaf ist regenerativer als Tagschlaf und so kann Dein Baby den fehlenden Tagschlaf aufholen. Langfristig solltest Du versuchen herauszufinden, warum Dein Baby tagsüber immer nur kurz oder zu wenig schläft. Ideen dazu findest Du im Blogpost Warum schläft mein Baby nur kurz?

Und nun wird es knifflig, denn der erste Schlaf am Tag kann sich sehr stark auf das frühmorgendliche Aufwachen auswirken. Dann nämlich, wenn er zu früh ist!

  1. Bitte noch nicht wieder einschlafen! Halte Dein Baby morgens länger wach.

Die erste Wachphase (Wachphase = die Zeit zwischen aufwachen und dem nächsten Schläfchen) sollte nicht zu kurz sein. Sonst ist der erste Schlaf wie eine „Verlängerung der Nacht“ und das frühe Aufwachen wird sich wiederholen. Ein Teufelskreis. Wie lange die erste Wachphase idealerweise ist, hängt vom Alter Deines Babys ab und verändert sich laufend. Wenn Dein Baby morgens sehr früh wach wird und schon nach kurzer Zeit wieder müde ist, versuche diese erste Wachphase in kleinen Schritten zu verlängern indem Du zum Beispiel mit Deinem Baby auf den Spielplatz gehst, Bücher schaust oder einfach mit ihm durch die Wohnung tanzt. Jeden Tag dehnst Du so die erste Wachphase am Tag etwas länger.

Die Grafik zeigt Dir, wie lange idealerweise Wachphasen am Tag je nach Alter Deines Babys sind.

  1. Später ins Bett, früher wach? Warum eine späte Bettgehzeit ganz enorm was mit dem früh morgendlichen Aufwachen zu tun hat.

Hat Dir jemand schon mal geraten, Dein Baby einfach abends später ins Bett zu legen, damit es länger schläft? Für die meisten Babys führt eine spätere Bettgehzeit allerdings eher zum Gegenteil und sie werden noch früher wach. Auch wenn es auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar ist: wenn Dein Baby in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 6 Uhr wach wird, kann es schon helfen, wenn Du Dein Kleines 20-30 Minuten früher ins Bett bringst. Statt 20 Uhr kann Dein Baby dann schon um 19:30 Uhr schlafen gehen. Warum ist das so? Der erholsamste Schlaf ist in der ersten Hälfte der Nacht. So viel Dein Baby davon schläft, umso besser (übrigens gilt das auch für uns Erwachsene!). Außerdem unterstützt eine frühere Bettgehzeit die Kleinen dabei, in den natürlichen, ersten Schlafzyklus zu kommen und hilft so häufig, dass sie länger schlafen.

  1. Die perfekte Bettgehzeit. Die letzte Wachphase vor dem Schlafengehen hat es in sich.

Auch die Länge der Zeit, die Dein Baby vor dem abendlichen Zubettgehen wach ist, kann das morgendliche Aufwachen beeinflussen. Stichwort: Übermüdung! Übermüdete Babys schlafen häufig unruhig und wachen früh am Morgen auf. Da die ideale Länge der letzten Wachphase am Tag sehr unterschiedlich ist, achte auf die Müdigkeitsanzeichen die Dein Kleines gibt. Außerdem kannst Du in den Highlights unter „Wachphasen“ eine Idee bekommen, wie lange Dein Babys idealerweise wach ist, ohne zu übermüden (die letzte Wachphase am Tag ist meistens die längste, darf aber nicht zu lang sein!).

Jetzt hast Du viel darüber erfahren, was der Grund für das Aufwachen Deines Babys am frühen Morgen sein kann. Doch was, wenn es nicht an äußeren Einflüssen, Hunger, Unwohlsein, zu wenig bzw. zu viel Tagschlaf oder einer zu späten Bettgehzeit liegt?

  1. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere.

Ist das Aufwachen in den frühen Morgenstunden eventuell zur Gewohnheit deines Babys geworden? So, wie man auch am Wochenende zur gleichen Zeit aufwachen, wenn der Wecker in der Woche klingelt – weil die innere Uhr an diese Uhrzeit gewöhnt ist. Was kannst Du dagegen machen? Reagiere auf das frühe Aufwachen als wäre es mitten in der Nacht (ist es ja irgendwie auch!), halte es dunkel und langweilig. Dein Kleines soll merken, dass es noch nicht so weit ist, aufzustehen, das alle anderen noch schlafen und nichts Spannendes geschehen wird.

Das waren 11 Wege, wie Du Dein Baby dabei unterstützen kannst, morgens länger zu schlafen. Egal, für welche Strategie Du Dich entscheidest, um auf das Aufwachen in den frühen Morgenstunden zu reagieren, gib den Änderungen Zeit und bleib konsequent. Veränderungen geschehen nicht über Nacht (auch die nicht, die fast noch in der Nacht sind)!

Und vergiss nicht, wenn Dein Kleines zwischen 6 und 7 Uhr aufwacht, ist das für Dich vielleicht zu früh aber völlig normal bei kleinen Kindern.

Aber wo ist der letzte halbe Tipp, damit Dein Baby morgens nicht so früh aufwacht?

11 ½ : Wenn nichts aber auch gar nichts helfen will und Dein Kleines trotz aller Bemühungen regelmäßig früh wach wird – halte durch!

Bald in nicht allzu weiter Zukunft, wird Dein Kind morgens alleine aufstehen können und sich was zu spielen oder essen holen. Bis es so weit ist, sorge gut für Dich. Mamasein ist (so wunderbar und auch) oft so anstrengend: wenn es möglich ist, geh früh ins Bett, leg Dich mittags für ein Nickerchen hin und wechsle Dich so gut es geht mit den Papa bei der Frühschicht ab.

Mama in der Blase – Interview mit Emilie von den SuperMamas

Stell Dir vor, Du bist gerade frischgebackene Mama. Alles ist neu, spannend und überwältigend. Deine Hormone spielen verrückt, mal könntest Du die Welt umarmen, mal fließen die Tränen. Typisch Wochenbett.

Wie wäre es, wenn eine andere Mama vorbei kommt, der Dich genau versteht und weiß, wie Du Dich fühlst? Wenn diese Mama ein leckeres, warmes Mittagessen mitbringt und Dein Baby für eine Weile im Arm hält, damit Du duschen kannst? Zu schön um wahr zu sein? Dabei gibt es genau dieses Angebot von den SuperMamas!

Wer dahinter steckt, was eine Bubble Mama ist und wie Du diese Idee auch in die Welt hinaus tragen kannst erfährst Du in diesem Podcast Interview mit Emilie von den SuperMamas.

https://supermamasberlin.wordpress.com

Email: hello.supermamas@gmail.com

 

Mama in Balance – Interview mit Alice von Balanced Moms

021 – Kleine Kinder lassen einen manchmal ganz schön aus der Balance geraten und für Mamas ist es häufig eine große Herausforderung, neben Haushalt und Kindern sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.

In diesem Interview spreche ich mit Alice über ihren Weg hin zu mehr Energie, Gelassenheit und Balance im Mama-Alltag. Die Vierfach-Mama erzählt über ihr Leben, ihre Sorgen und den großen Wunsch nach mehr Ausgewogenheit im Leben. Du erfährst, wie sie es geschafft hat, eine Online Konferenz auf die Beine zu stellen, in der Experten aus den Bereichen Fitness, Ernährung, Entspannung, Zeitmanagement, Schwangerschaft und Partnerschaft ihr Wissen zum Thema Balance im Alltag weiter geben um Dir zu helfen, die entspannteste Version deiner selbst zu werden!
Die Balanced Moms- Conference findet vom 15.03. – 21.03.2019 statt: https://balancedmoms.de

Weiterentwicklung als Mama – Interview mit Laura Malina Seiler

020 – Kann man als Mama Zeit und Energie in die persönliche Weiterentwicklung investieren? So wertvoll es genau als Mama ist, so schwierig ist es, in dieser herausfordernden Lebensphase daran zu arbeiten. Ich spreche in dieser Podcastfolge mit der erfolgreichen (und gerade mit ihrem ersten Baby schwangeren) Autorin, Coach und Speakerin Laura Malina Seiler darüber, wie man als Mama seine eigene persönliche Weiterentwicklung im Fokus behält, im Higher Self bleibt, Routinen im Alltag beibehalten kann und diese Phase im Leben mit ihrer Schöpferkraft zu geniessen.

 

Ayurvedische Babymassage – Interview mit Yvonne Jansen-Schulze

019 – In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Yvonne Jansen-Schulze über eine ganz besondere Form der Massage für unsere Kleinen – die ayurvedische Babymassage. Was eigentlich Ayurveda ist, wie Du Dein Baby mit dieser ganzheitlichen Massageform unterstützen kannst und warum Babys so unterschiedlich auf diese Massage reagieren, erfährst Du im Interview.

Hier kannst Du mehr über Yvonnes erfahren, in ihrem Buch findest Du weitere praktische Anregungen und Übungen zur ayurvedischen Babymassage.

Mamas und Meditation – Interview mit Verena von MamaMeditation

018 – Meditierst Du? Ich habe den Weg dahin erst vor kurzem gefunden, aber empfinde es schon jetzt als ganz wichtiges und wertvolles Tool. Vor allem für uns Mamas. Jemand der Mamasein und Meditation perfekt miteinander verbindet ist Verena, sie hat die MamaMeditation gegründet.

Mit ihr spreche ich in diesem Interview und sie gibt einen Einblick in Meditationstechniken, erklärt, warum es für Mamas so wichtig ist, innere Ruhe zu finden und was wissenschaftlich gesehen im Körper während einer Meditation passiert.

Hier findest Du den Link zur Warteliste des Online-Kurses zum Kingababy-Spezialpreis (Achtung, nur bis zum 6.12.2017!!)