Willkommen Sommer! Meine besten Schlaftipps für die Urlaubszeit mit kleinen Kindern.

Als wir das erste Mal mit unserer ersten Tochter in den Flieger gestiegen sind, waren wir ein bisschen nervös und unsicher, wie das Verreisen mit der Kleinen wird. Was sicher ist, Urlaub mit Baby ist ne ganz andere Nummer als ohne. Anstrengender (Schreiattacken im Flugzeug!), planungsintensiver aber auch herzerwärmender. Die Erinnerung an unser strahlendes Baby am Sandstrand gehört zu der schönsten.

Vorbereitungen für den Flug

Unser längster Flug mit Kind(ern) waren 4 Stunden, aber auch bei so einem vergleichbar kurzen Flug lohnt es sich, etwas zu planen:

  • in den ersten Reihen und hinter Trennwänden gibt es Wannen für Babys. Wenn Dein Kleines diese als Bettchenersatz akzeptiert, kann der Flug wirklich entspannt werden.
  • Im Flugzeug gibt es so viel spannendes zu sehen: Wolken, Bildschirme, Stewardessen, … da fällt es schwer, einzuschlafen. Eine dünne Decke hilft vor allzu neugierigen Blicken beim stillen und Deinem Baby, um zur Ruhe zu kommen.
  • Wenn wir einen Urlaub buchen, achten wir darauf, dass die Flugzeiten zu den Schlafenszeiten unserer Kleinen passen. Entweder so, dass sie sicher wach und gut drauf sein werden – das geht vor allem bei kurzen Flügen – oder aber wir gucken nach Nachtflügen. Nachts ist es im Flugzeug dunkler, ruhiger und das Fluggeräusch beruhigt zudem viele Babys.
  • Wenn Dein Baby Fläschchen trinkt, kannst Du zuhause schon alles vorbereiten, das Milchpulver ins Fläschchen geben und dann im Flugzeug lauwarmes Wasser rein tun lassen. Die trockene Kabinenluft im Flieger macht durstig, denk daher an viel Flüssigkeit!
  • Es lohnt sich sehr, die Trage mit ins Flugzeug zu nehmen! Wenn Dein Kleines nicht zur Ruhe kommt, kannst Du mit der Trage den Gang hoch- und runterlaufen, bis es einschläft.
  • Ich vermute, dass die Hälfte der im Flugzeug schreienden Babys aus Erschöpfung weinen. Kleine Babys werden häufig viel zu lange wach gehalten, dabei brauchen die Kleinsten in den ersten Lebensmonaten etwa alle anderthalb Stunden ein Nickerchen. Wie die Müdigkeitsanzeichen Deines Neugeborenen aussehen, wie Du darauf reagieren und von Beginn an gute Schlafgewohnheiten etablieren kannst – das und noch viel mehr lernst Du in meinem LaLeLu Babyschlaf Online Kurs.

Starte mit einem entspannten Kind

Sommerzeit = Urlaubszeit = Familienzeit. Was gibt es schöneres? Nur eine Sorge kann das Urlaubsglück etwas mindern: der fehlende Schlaf! Zu Hause ist alles eingependelt: Dein Baby kennt die Routine und sein Bettchen. Und im Urlaub? Ist alles anders. Das muss aber nicht heißen, dass Urlaub eine schlaflose Zeit werden muss.

  1. Wichtig ist, dass ihr den Urlaub nicht mit einem übermüdeten Baby beginnt. Ich weiß, die Tage vorher sind ziemlich voll, es muss gepackt, letzte Besorgungen erledigt werden und das kollidiert dann auch mal mit Babys Schlafenszeiten. Achte trotzdem so gut es geht darauf, dass Dein Kleines genug Schlaf bekommt – ein übermüdetes Baby ist ein ziemlicher Garant für einen anstrengenden Start in den Urlaub.
  2. Manche Babys können sich schnell an eine neue Umgebung anpassen, anderen fällt das schwer und sie kommen mit Veränderungen ihrer Routine nicht gut zurecht. Besonders für diese Kleinen ist es hilfreich, wenn Du schon einige Tage vor dem Urlaub beginnst, einmal am Tag dort zu schlafen, wo es auch im Urlaub schlafen wird. Wenn Dein Baby sich so schon vor dem Urlaub an das Reisebettchen gewöhnt, wird es leichter für jeden vor Ort.
  3. Wenn Du möchtest, dass Dein Kleines im Urlaub gut schläft, plant Ausflüge und Aktivitäten um die Schlafenszeiten herum. Natürlich geht das nicht immer, „go with the flow“ aber achte darauf, dass die anderen Schläfchen erholsam sind. Babys sind unterschiedlich, einige brauchen ihre gewohnte Umgebung und das Bettchen, um zur Ruhe zu kommen. Andere sind sehr anpassungsfähig und schlafen einfach überall!

Angekommen im Urlaubsparadies

Wenn Dein Kleines zuhause gut in seinem eigenen Zimmer schläft, kann es sehr helfen, wenn es auch im Urlaub sein eigenes Reich hat. Bei AirBnB sind kleine 2 Zimmer Wohnungen günstig zu buchen. Im Hotel muss es nicht gleich die PräsidentenSuite sein, aber ein separates Wohnzimmer kann schon sehr helfen. Natürlich ist das nicht immer möglich.

Sonst kann entweder das Badezimmer als Babys Schlafzimmer verzaubern (sofern dort die Luft nicht steht) oder Du baust eine Abtrennung im Hotelzimmer, indem Du z.B. ein großes Tuch von der Decke runter oder über etwas drüber hängst. Werdet kreativ und zaubert ein kleines abgetrenntes Reich fürs Baby. Achte dabei aber immer darauf, dass Dein Kleines die Tücher nicht runterziehen kann – safety first!

Es macht Sinn, die gewohnte Schlafumgebung und Schlafroutine so gut es geht auch am Ferienort beizubehalten. Bring dazu das liebste Kuscheltier Deines Babys mit, denk an mehrere Schnuller, den Schlaf- oder den Pucksack und sogar das eigene Bettlacken kann helfen (es riecht nämlich so schön nach zu Hause!). Vor allem im Sommer und in südlichen Ländern können portable Verdunklungsvorhänge helfen, wenn die Sonne früh aufsteigt, mittags ballert und abends spät untergeht.

Manchmal ist einfach alles anders

Als wir noch kinderlos waren, haben wir im Urlaub immer so viel wie möglich erleben wollen – das war dann nicht unbedingt erholsam aber spannend und genau richtig in dieser Lebensphase. Mit kleinen Kindern können vollgepackte Urlaubstage leider zu Dramen ausarten, wenn die Kleinen übermüdet und knatschig sind. Daher lasst Euch Zeit im Urlaub mit Baby und kalkuliert Pausen ein.

Schläft Dein Kleines noch mehr als einmal am Tag? Dann versuch, dass der erste Schlaf am Vormittag im Babybettchen ist. Genießt die kleine Auszeit am Vormittag, plant den Tag und lass Euer Kleines im Schlaf nochmal Kraft tanken – Reisen kann ganz schön erschöpfend sein. Wenn der Tag schon mit einem guten Schlaf beginnt, können die anderen Schläfchen im Auto, im Arm oder im Kinderwagen sein.

Wenn Du meinen LaLeLu Babyschlaf Online Kurs gemacht hast, kannst Du alles, was Du dort gelernt hast auch im Urlaub anwenden. Vergiss nicht, Balance ist wichtig – und Dein kleines Baby kann natürlich auch ein Nickerchen am Tag in Deinem Arm schlafen ohne den Nachtschlaf zu gefährden.

 

Das Wichtigste: Entspannt Euch im Urlaub, habt Spaß und genießt die Familienzeit!

 

 

 

 

Wieso, weshalb, warum Pucken?

Möglicherweise hast Du schon mal von der Wickeltechnik namens Pucken gehört, vielleicht sagt Dir das aber auch (noch) nichts. Vor allem für junge Eltern ist diese Art des Wickelns sehr wertvoll, da es kleinen Babys enorm effektiv helfen kann, zur Ruhe zu finden und gut zu schlafen.

Was ist Pucken?

Unter Pucken versteht man eine Art des Wickelns, bei der das Baby mit einem Tuch oder speziellen Pucksack eingewickelt wird. Der begrenzte Platz durch das Pucken erinnert die Kleinen an die Enge und Geborgenheit im Bauch von Mama. Sie lieben dieses vertraute Gefühl, was durch das enge Einwickeln geschaffen werden kann und finden so besser in den Schlaf. Studien haben nachgewiesen, dass es einen erheblichen Einfluss auf den Babyschlaf hat und zu ruhigerem Schlaf führt.

Außerdem verhindert das Einwickeln den Moro-Reflex, durch den das Baby sich selber wecken kann. Der Moro-Reflex ist ein frühkindlicher Reflex, bei dem die Arme ruckartig seitlich gestreckt werden.

Pucken für Neugeborene

Ich kann das Pucken vor allem für Neugeborene sehr empfehlen. Idealerweise beginnst Du damit bald nach der Geburt, dann ist Dein Kleines noch an die Enge der Gebärmutter gewöhnt. Babys sollten allerdings nicht den ganzen Tag eng gewickelt werden, sondern nur zu den Schlafzeiten!

Hast Du das Gefühl, dass Dein Baby Pucken furchtbar findet? Viele Eltern sind unsicher und denken, dass Pucken nicht das richtige für ihr Baby ist. Dabei kann Pucken jedem Baby helfen, zur Ruhe zu kommen – wenn es richtig gemacht und gut begleitet wird. In meinem LaLeLu Babyschlaf Kurs zeige ich Dir genau das und erkläre außerdem, wie Du Dein Kleines sanft an das Pucken gewöhnen kannst.

Was sagen Kritiker zum Pucken?

Es gibt Stimmen, die sich gegen das Pucken aussprechen und sagen, dass es schädlich sein kann. Bedenklich ist es aber nur, wenn falsch gepuckt wird!

  • Wichtig ist, dass Du Dein Kleines nicht zu eng puckst. Überprüfe dazu, ob Du gut mit Deiner flachen Hand zwischen Pucksack und Brust deines Babys kommst.
  • Wähle einen Pucksack, der die Hüfte Deines Babys nicht einengt damit es die Beinchen anhocken (in die sogenannten Sitzhockstellung bringen) oder damit strampeln kann.
  • Wenn es warm ist, zieh Deinem Baby entsprechend weniger an – im Sommer reicht meist ein Kurzarm-Body oder auch nur eine Windel unter dem Pucksack.

Achtung: Wenn Du Dein Baby auf dem Bauch zum schlafen legst (was aufgrund der Gefahr des plötzlichen Kindstods nicht empfohlen ist), dann solltest Du es nicht pucken!

Wann sollte nicht mehr gepuckt werden?

Wenn Dein kleines Baby größer und mobiler wird, wird es Zeit, das Pucken aufzuhören.

Es gibt kein allgemeingültiges Alter aber sobald Dein Kleines sich allein vom Rücken auf den Bauch drehen kann, solltest Du es aus nicht mehr pucken . Warum? Weil manche Babys sich zwar auf den Bauch drehen können aber noch nicht wieder zurück und dann aber ihre Händchen frei brauchen, um sich hochzudrücken – und das ist gepuckt nicht möglich.

Meist wird dieser Meilenstein (das Drehen) um den 4. Lebensmonat erreicht, einige Babys machen das schon früher, andere später. Da die 4 Monats-Regression meist mit diesem Meilenstein zusammen fällt, kann diese Zeit für Eltern sehr fordernd sein. Wenn Dein Kleines 3-5 Monate alt ist, kann ich Dir diesen Blog Artikel sehr empfehlen .

Wenn Du mit dem Pucken zu früh aufhörst, kann das zu Schlafproblemen führen.

Daher: solange sich Dein Kleines nicht dreht, pucke es ruhig weiter!

Wie gewöhne ich meinem Baby das Pucken ab?

Um Dein Baby sanft vom Pucken zu entwöhnen, kannst Du es im Übergang einarmigen Pucken und dann einen Schlafsack als Ersatz zum Pucksack wählen.

  • Einarmiges Pucken

Pucke weiterhin wie gewohnt aber lass ein Ärmchen draußen. So kann Dein Baby sich langsam vom Pucken entwöhnen und ist trotzdem sicher, wenn es sich auf den Bauch dreht. Gib dem ganzen etwas Zeit, wenn sich Dein Baby nach circa 4 Wochen (manche brauchen länger, manche weniger lange) gut an das einarmige Pucken gewöhnt hat, kannst Du es nun ganz ohne pucken versuchen.

  • Schlafsack

Wenn Du keinen Pucksack mehr nutzt, ist ein Baby-Schlafsack die beste Wahl. Ein Deckchen sollte Dein Baby vorerst nicht haben, damit es sich nichts über das Gesichtchen ziehen kann. Der Schlafsack bietet Deinem kleinen Schatz eine ähnliche Begrenzung wie der Pucksack und kann ebenso ein Teil des Einschlafrituals werden: wenn der Schlafsack angezogen wird, ist Bettgehzeit.

Einige Babys können auch von heute auf morgen ganz ohne Pucken schlafen – auch das ist einen Versuch wert! Ein paar unruhige Schlafphasen sind bei so einem Übergang völlig normal und gehören zur Entwicklung dazu.

Der Schnuller – Fluch oder Segen?

Viele Eltern lieben ihn, einige versuchen ihn zu vermeiden, andere tun alles dafür, dass das Baby ihn annimmt und wieder andere versuchen ihn abzugewöhnen. Die Meinungen über den Schnuller gehen weit auseinander.

Wusstest Du, dass…

  • Schnullern das Risiko des plötzlichen Kindstods verringern kann?
  • Symptome des Reflux durch den Schnuller abgeschwächt werden können?
  • der Schnuller laut Untersuchungen in Verbindung mit Mittelohrentzündungen steht?

Warum ein Schnuller toll ist

Gründe für den Schnuller gibt es viele. Ich bin ein bekennender Fan des Schnullers und habe eigene Erfahrung sowohl mit einem Schnuller-verrückten Baby als auch mit einem Schnuller-Verweigerer.

Lasst uns mal zusammentragen, was FÜR den Schnuller spricht.

  • Viele Babys haben einen starken Saugreflex. Wenn sie gestillt werden, wollen sie nach dem trinken häufig an der Brust nuckeln. Das kann dazu führen, dass die Brust sehr stark gefordert wird und die Mama sowohl emotional als auch körperlich darunter leidet #ichbineinlebenderSchnuller. In so einem Fall kann ein Schnuller sehr helfen und der Mama mal eine Pause geben.

 

  • Wenn Babys unter Reflux leiden, können die Symptome durch den Schnuller abgeschwächt werden, da durch das saugen mehr Speichelflüssigkeit produziert wird, die dann säureneutralisierend wirkt. Der Schnuller gilt zudem als Maßnahmen, um vor dem plötzlichen Kindstod zu schützen.

 

  • Das saugen am Schnuller ist für Babys sehr beruhigend und kann in Kombination mit anderen Techniken Dein Kleines wunderbar runterholen, Schlaf unterstützen und Schreiattacken verringern.

 

  • Du hast sicher schon mal gehört, dass der Schnuller bei Babys eine Saugverwirrung auszulösen kann, die dann im schlimmsten Fall dazu führt, dass die Brust verweigert wird. Das macht stillenden Mamas natürlich Sorge. Eine Untersuchung der Oregon Health & Science University von 2012 hingegen zeigt, dass Schnuller den Stillerfolg nicht negativ beeinflussen und sogar fördern können.

Was kann ich machen, wenn mein Baby den Schnuller nicht will?

Es spricht vieles für den Schnuller aber was, wenn Dein Kleines den Schnuller einfach nicht akzeptiert? Bei meiner kleinen Tochter habe ich es genau so erlebt, sie nahm den Schnuller zwar in den Mund aber wusste nicht viel damit anzufangen. Oft nimmt ein Baby den Schnuller an, wenn er ihm immer wieder angeboten wird. Lass Dich nicht davon verunsichern, wenn Dein Kleines den Schnuller mit der Zunge nach vorne drückt. Das ist ein normaler Reflex.

Biete den Schnuller deinem Baby an, wenn es ruhig und entspannt ist. Halte den Schnuller fest, kreise ihn im Mund Deines Babys, nach oben an den Gaumen, seitlich, nach unten. Gewöhne Dein Kleines an das Gefühl im Mund und vielleicht wird es ihn plötzlich annehmen und daran saugen. Es kann auch helfen, mehrere Sauger unterschiedlicher Marken auszuprobieren.

Wenn nicht, keine Sorge. Auch wenn der Schnuller gute Dienste leistet, um Dein Kleines zu beruhigen und auf den Schlaf vorzubereiten, sollst Du wissen, der gute Schlaf Deines Babys hängt nicht davon ab, ob es den Schnuller annimmt oder nicht. Vielleicht wird es Situationen geben, in denen es mit Schnuller leichter wäre aber Du kannst trotzdem auch ohne ein wunderbar schlafendes Baby haben. Einen großen Vorteil hat es ohne Schnuller: Du musst ihn nicht abgewöhnen!

Wenn der Schnuller zum Problem wird

Auch wenn der Schnuller viele Vorteile hat, kann er zum Problem werden, wenn Du Deinem Kleinen gefühlt 5000 Mal in der Nacht den Schnuller wieder in den Mund geben musst weil es ohne nicht weiterschlafen kann. Was kannst Du tun?

Wenn Dein Baby 5 Monate oder älter ist, übt übt übt am Tag, wie es sich den Schnuller wieder selber in den Mund tun kann. Mach daraus ein richtiges Event: leg alle Schnullern um Dein Baby, hilf ihm einen in die Hand zu nehmen und zum Mund zu führen und lobe es mit allem PiPaPo, wenn es (erst mit Deiner Hilfe, später ohne) den Schnuller in den Mund genommen hat!

Nachts kannst Du dann mehrere Schnuller ins Babybettchen legen, damit Dein Kleines nicht lange suchen muss, wenn es sich nachts nach seinem Schnuller sehnt.

Wie schafft man es, den Schnuller abzugewöhnen?

So wunderbar der Schnuller ein Baby beruhigen kann, kann er irgendwann zum Problem werden und es wird Zeit, ihm lebe wohl zu sagen.

Wie geht man das am Besten an?

Wenn Dein Kleines alt genug ist, es zu verstehen, kannst du ihm erklären, dass der Schnuller im Bett wohnt und er nur da bleiben darf. Wenn Dein Kind den Schnuller nur noch zum schlafen braucht, ist der erste Schritt getan. Danach kannst Du die Geschichte der Schnullerfee nutzen, um Dein Kleines davon zu überzeugen, den Schnuller freiwillig abzugeben. Bei meiner Großen, die ehrlich gesagt regelrecht von ihrem Schnuller besessen war, haben wir die Schnullerprinzessin (ich weiß auch nicht, wie aus der Fee eine Prinzessin wurde) anhand von Büchern vorgestellt und ihr Interesse geweckt. Wir erklärten, dass kleine Babys ihre Schnuller brauchen und die Schnullerprinzessin ihr als Dank natürlich ein tolles Geschenk mitbringt. Wer würde sich nicht über eine Mundharmonika mit Glitzersticken freuen? Sie war ganz begeistert und stolz – auch wenn die ersten Abende ohne Schnuller etwas schwer waren.

 

Wusstest Du, dass ich auf meinem Podcast eine Folge zum Schnuller habe? Ich stelle da noch einige weitere Möglichkeiten vor, wie Du Dein Kleines dabei unterstützen kannst, den Schnuller zu verabschieden.

Armes krankes Baby. Wie Du Deinem kleinen Schatz helfen kannst, trotz Krankheit gut zu schlafen.

Wie schläfst Du, wenn Du krank bist? Wahrscheinlich unruhig und eher schlecht, oder?

Genauso Dein Kleines:

Kranke Babys wachen häufiger auf, mal aufgrund einer verstopften Nase, Kopf-, Bauchschmerzen usw.

Der Schlaf Deines kleinen Schatzes muss aber nicht vollkommen durcheinander geraten.

  • Schlaf ist die beste Medizin

Der Körper muss gegen die Krankheit ankämpfen und kann das am besten im Schlaf – das ist auch ein Grund, warum kranke Kinder meist mehr schlafen als üblich. Lass Dein Kleines ruhig etwas länger als normal schlafen. Bedenke aber, dass genug Flüssigkeit und Kalorien auch wichtig sind. Vertrau auf Dein Mama-Gefühl! Meine Empfehlung ist, dass Du Dein Kleines weckst, wenn es tagsüber länger als 3 Stunden schläft (es reicht auch, wenn Du es nur kurz fütterst und es dann wieder weiterschlafen lässt).

  • Vermeide Dehydration

Wie schon beschrieben, ist es ganz wichtig, dass dein krankes Baby genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Wenn es tagsüber nicht gut trinkt, füttere es nachts. Auch wenn Dein Kleines schon längere Zeit nachts durchschläft, ist es in so einer Situation absolut angemessen, nachts zu füttern.

* Durchschlafen ist für Dich in gefühlt ewiger Ferne?

Wenn Dein Baby jünger als 13 Wochen alt ist, möchte ich Dir meinen neuen Babyschlaf Online Kurs ans Herz legen. Hier lernst Du anhand von 5 Videos und einem liebevoll gestalteten Booklet, mit welchen effektiven Tools Du Dein unruhiges Baby beruhigen, Tag- und Nachtschlaf verbessern und von Anfang an gute Schlafgewohnheiten etablieren kannst. Dieser Kurs wird Dir so sehr helfen und Dir alles an die Hand geben, was Du brauchst!

Wie schläft Dein krankes Baby am besten?

Wenn dein Baby krank ist, willst Du es vielleicht mit Dir im Bett schlafen lassen. So ist es ganz nah bei Dir und Du kannst sofort helfen, wenn es unruhig ist und Schmerzen hat. Wenn Du Dir als Mama Sorgen um Dein Kleines machst, gibt Dir das ein sicheres Gefühl – wahrscheinlich leidet aber der Schlaf von allen Familienmitgliedern darunter.

Bei meiner Erstgeborenen habe ich es genau so gemacht und ehrlich gesagt fiel es ihr dann immer schwer, wieder im eigenen Bettchen zu schlafen auch wenn sie bereits gesund war.

Mittlerweile habe ich einen anderen Weg gefunden: Anstatt mein krankes Babylein ins Familienbett zu holen, lege ich eine Matratze in das Kinderzimmer, auf der ich dann schlafe. So bin ich die ganze Nacht nah, mein Mama-Herz kann beruhigt sein und mein kleiner Schatz ist trotzdem in ihrer gewohnten Schlafumgebung.

Auch wenn ich als Mama trotzdem nicht den erholsamsten Schlaf hatte (aber wer hat das schon mit einem kranken Kind?), zumindest meine Kleine schlief gut.

Wenn Dein Kleines sonst eigentlich gut schläft, wird es das wieder wenn es gesund ist. Es wird vielleicht ein, zwei Tage dauern bis alles wieder so ist wie vorher und Dein Baby die krankheitsbedingte Extra-Nachtmahlzeit wieder auslässt.

Wenn Dein Baby noch nie gut geschlafen hat, lass es erst wieder gesund werden bevor Du versuchst, etwas zu ändern.

Wie viel Kranksein ist normal?

Hast du das Gefühl, dass dein Babylein ständig krank ist und fragst dich, ob das normal ist? Tatsächlich ist es so, dass bis zu 12 Infekte pro Jahr (in jedem Monate einer!) bei Babys und kleine Kinder völlig normal sind. Das liegt vor allem daran, dass das Immunsystem noch nicht so gut ausgereift ist, sich mit verschiedenen Krankheitserregern auseinandersetzen muss und daher die Anfälligkeit für Infekte hoch ist.

Das Beste was Du tun kannst, um Bakterien und Viren fern zu halten ist, regelmäßig gründlich die Hände zu waschen. Es klingt zu simpel aber ist nun mal der effektivste Weg, um gesund zu bleiben. Du bist keinesfalls verrückt (sondern sehr klug), wenn Du Gäste bittest, die Hände zu waschen bevor sie Dein Baby anfassen!

Bei den meisten Kinderkrankheiten ist das Schlimmste nach 2-3 Tagen geschafft und Deinem Kleinen wird es bald besser gehen. Wenn Du beunruhigt bist, zögere nicht und lass Dir Entwarnung vom Kinderarzt geben.

Wie Du Deinem kranken Baby helfen kannst

Da Infekte bei Babys und kleinen Kindern sehr sehr häufig sind und Schlaf die beste Medizin ist, versuch Dein Kleines dabei zu unterstützen, gut zu schlafen auch wenn es krank ist.

  • Warmes Bad

Für viele gehört das Baden zum Bettgeh-Ritual. Wenn Dein Kleines krank ist kann ein warmes Bad Schmerzen lindern und vor dem schlafen entspannend wirken. Bei Fieber ist Baden allerdings nicht zu empfehlen.

  • Luftbefeuchter

Ein Raum- oder Luftbefeuchter kann bei verstopften Atemwegen sehr helfen. Du kannst auch etwas Zeit mit Deinem Baby im Badezimmer verbringen, wenn warmes Wasser dort verdampft.

  • Nasensauger

Eine verstopfte Nase kann ganz schön unangenehm sein, mit einem Nasensauger kannst Du das Sekret absaugen. Es gibt solche Sauger sogar im Drogeriemarkt.

  • Massagen

Eine sanfte Babymassage vor dem zu Bett gehen kann Dein krankes Babylein entspannen, Bauchschmerzen lindern und auf den Schlaf vorbereiten.

  • Medizin

Wenn Dein Kind Schmerzen oder hohe Fieber hat, kannst Du in Absprache mit dem Kinderarzt vor dem zu Bett gehen fiebersenkende und schmerzstillende Mittel geben damit Dein Kleines in der Nacht besser schlafen kann.

Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und kann Dir keinen medizinischen Rat geben! Du bekommst hier die Erfahrungen von mir als zweifach-Mama aus meiner Praxis als Schlafberaterin.

  • das Beste zum Schluss

Hab Geduld und kuschle viel mit Deinem kleinen Schatz!

Wach exakt nach 45 Minuten. Warum schläft mein Baby nur kurz?

Diese kleinen Pausen am Tag, wenn Dein Baby schläft, sind wunderbar. Zum Luft holen, zum duschen, meditieren, zum telefonieren, lesen oder auch zum Nickerchen halten. Du hast es Dir gerade auf dem Sofa gemütlich gemacht und willst in Deiner Lieblingszeitschrift rumblättern…“Waaah“ da ist Dein Babylein wieder wach. Wie schade, wieder nur ein kleines Nickerchen. Exakt 30 Minuten oder vielleicht eine knappe dreiviertel Stunde? Kommt Dir das bekannt vor?

Kurze Tagschlafphasen sind sehr sehr häufig und können ein Zeichen sein, dass Dein Baby im Tagesablauf eine Veränderung braucht. Was heißt das?

Unsere Kleinen wachsen vor allem im ersten Lebensjahr im rasenden Tempo. Neue Erfahrungen und Meilensteine werden erreicht. Sowohl der Schlafbedarf als auch die Länge der idealen Wachphase (also die Zeit, die Dein Baby am Stück wachbleiben kann ohne zu übermüden) ändert sich. Es ist ein stetiger Wechsel und manchmal gar nicht so leicht, da als Eltern hinterher zu kommen. Aber lass uns mal gemeinsam genauer hinschauen und herausfinden, ob Dein Kleines durch kleine Änderungen im Tagesablauf bald schon länger schlafen wird.

Was ist ein kurzer Schlaf?

Wenn der Schlaf unter einer Stunde ist, spricht man von einem kurzen Schlaf. Die Länge sagt dabei viel aus: so ist ein Schläfchen um die 30 Minuten meist ein Zeichen dafür, dass Dein Baby übermüdet ist und dann auch wahrscheinlich weinend aufwacht.

Typisch sind auch Schläfchen mit einer Länge von ca. 45 Minuten. Warum? Weil das die Länge eines Schlafzyklus ist. Wenn Dein Baby länger als 45 Minuten schläft, zeigt das, dass es die Schlafzyklen miteinander verbinden kann. Wenn es vorher aufwacht, fehlt ihm noch diese Fähigkeit.

Warum sind kurze Schlafphasen am Tag ein Problem?

Wie geht es Dir, wenn Du zu wenig schläfst? Wir sind dann alle nicht die beste Version unserer selbst, oder? So auch unsere Babys, denn kurze Schläfchen am Tag sind weniger erholsam, unsere Kleinen sind dauermüde und knatschig.

Kurze Tagschlafphasen können außerdem dazu führen, dass sich am Tag Übermüdung ansammelt und Dein Baby abends schwerer in den Schlaf findet, nachts unruhiger schläft, oft wach wird und auch früh am Morgen aufwacht (mehr dazu im Blogpost Hilfe, mein Baby ist ein Frühaufsteher!).

Es gibt aber Ausnahmen!

Ja, kurze Schlafphasen am Tag sind anstrengend aber vor dem 5. Monat ganz normal in der Entwicklung Deines Babys. Auch wenn Tagschlafphasen in den ersten Monaten nicht konstant sind und sehr unterschiedlich in der Länge, kannst Du versuchen, den Schlaf zu verlängern. Wenn Dein Baby früh aufwacht, nimm es in den Arm und versuch es, wieder in den Schlaf zu schuckeln. Vielleicht hilft es auch, den Schnuller wieder in den Mund zu tun. Wenn Du Deinem kleinen Baby so wieder helfen kannst, in den Schlaf zu finden, prima!

Wenn Du mehr Unterstützung in den ersten 3 Lebensmonaten brauchst, wird Dir mein Babyschlaf Kurs sehr helfen. Der LaLeLu Online Kurs lässt Dein Baby nicht weinen und hilft Dir, gute Schlafgewohnheiten zu etablieren. Das ist in der Anfangszeit so wertvoll und schafft eine wunderbare Basis für den Schlaf in den kommenden Monaten und Jahren.

Kurze Schläfchen sind auch häufig und normal, wenn sich Tagschlafphasen reduzieren – also im Wechsel von 3 auf 2 bzw. 2 auf 1 Schlafphase am Tag. Solche kurzen Powernaps   sind dann meist nur um die 30 Minuten und helfen Deinem Baby, nicht zu übermüden.

Etabliere eine entspannende Bettgehroutine

Auch wenn Dein Baby müde ist, kann es ihm sehr schwer fallen, runterzukommen und einzuschlafen. Die Welt ist einfach so spannend und will entdeckt werden. Jeden Tag entdecken die Kleinen was Neues, lernen krabbeln oder laufen und haben Wachstumsschübe. Könntest Du nach einem spannenden Vormittag, den Du mit Deinem Lieblingsmenschen verbracht hast und aufregende Neuigkeiten erfahren hast, einfach einschlafen? Wahrscheinlich nicht, auch wenn Du müde wärst, würdest Du Dir erst mal was gemütliches anziehen, vielleicht ein paar Seiten im Buch lesen, über die guten Gespräche nachdenken um dann Dich für einen Mittagsschlaf (toll, wenn wir Mamas das auch mal haben dürfen!) hinlegen.

Warum sage ich das? Weil Dein Baby genau das gleiche braucht: Einmal einen beruhigenden, gemütlichen Ort zum schlafen und zum Anderen eine gewisse Zeit, um runter zu kommen.

Aus dem Grund ist es so wichtig, dass wir Eltern unsere Kleinen dabei unterstützen, zur Ruhe zu kommen. Vor jedem Nickerchen ist eine kurze, immer gleich ablaufende Bettgehroutine so hilfreich. Das kann so aussehen, dass Du Dein Kleines wickelst, die unbequeme Kleidung ausziehst und einen Schlafsack anziehst. Vielleicht kannst Du dann ein Buch vorlesen (für manche Babys sind Bücher allerdings vor dem schlafen gehen zu stimulierend), das Licht ausmachen und dann mit Deinem Kleinen etwas kuscheln. Unsere Kleinen lieben es, wenn sie genau wissen, was als nächstes passiert. Genau solch eine immer gleich ablaufende Bettgehroutine bereitet Dein Baby darauf vor, zur Ruhe zu kommen und schlafen zu gehen.

Wie sieht eine gute Schlafumgebung aus?

Damit Dein Baby gut schlafen kann, wollen wir es ihm so leicht wie möglich machen. Und dazu gehört Dunkelheit, denn Helligkeit ist einfach viel zu stimulierend für Dein Kleines und macht es ihm schwer, einzuschlafen und schlafend zu bleiben. Versuch das Zimmer richtig abzudunkeln. Das kann schon einen großen Unterschied machen! Verdunkelungsrollos wie diese hier  sind wunderbar. Und wenn Du unterwegs bist, kannst Du den Schlafplatz für Dein Baby mit diesen portablen Verdunklungsvorhängen abdunkeln.

Die perfekte Schlafumgebung sollte zudem ruhig sein. Manchmal hat man die Geräuschkulisse nicht selbst in der Hand. Dann kann eine Sound Maschine  helfen, die durch ein konstantes Rauschen andere Störgeräusche übertönt.

Vielleicht machst Du Dir Sorgen, dass Du Dein Baby davon abhängig machst und es nur in Dunkelheit und Ruhe schlafen kann? Natürlich darf es auch Schläfchen mitten im Leben geben, im Kinderwagen oder im Auto. Aber zuerst ist es notwendig, die ideale Umgebung zu schaffen damit der Schlaf lang und erholsam ist um dann erst im nächsten Schritt Flexibilität einzubinden. Außerdem schläfst Du nicht auch viel besser, wenn es dunkel und ruhig ist?

Wie hilft der Schlafdruck Deinem Baby, länger zu schlafen?

Wenn dein Baby gähnt, ist das der ultimative Hinweis darauf, dass es müde ist. Oder? Tatsächlich sind die klassischen Müdigkeitsanzeichen wie gähnen oder am Ohr zupfen in den ersten 4 Lebensmonaten ein wichtiger und sicherer Hinweis dafür, dass es für Dein Baby Zeit ist, schlafen zu gehen.

Ab dem 5. Monat aber ist ein gähnen allein nicht unbedingt ein Indiz, dass es der beste Zeitpunkt fürs schlafen ist. Ein gelangweiltes Baby kann manchmal wie ein müdes Baby aussehen. Selbst wenn Dein Baby vielleicht müde genug ist um einzuschlafen kann es sein, dass der Schlafdruck nicht hoch genug ist und es nach einem Schlafzyklus aufwacht und nicht mehr weiterschlafen kann. Damit Dein Baby für den Schlaf wirklich müde ist, kann es daher manchmal notwendig sein, es etwas länger wach zu halten. Um eine Orientierungshilfe zu bekommen, findest Du in den Highlights die Empfehlungen für die Länge der Wachphase. Wenn Dein Baby größer wird, weiten sich die Wachphasen aus!

Der Schlafdruck ist aber nicht nur von der Länge sondern auch von der Aktivität in der Wachphase abhängig. Also sei aktiv mit Deinem Kleinen, geht raus, trefft euch mit anderen Mamas und Kindern, lass Dein Baby krabbeln oder herumlaufen. All das baut den Schlafdruck auf und fördert einen langen, erholsamen Schlaf!

Ein Wort zur Übermüdung

Noch ein Wort zu der Länge der Wachphase. Bitte lass Dich nicht dazu verleiten, Dein Baby zu lange wach zu halten. Wenn Dein Kleines übermüdet, produziert der Körper ein Übermaß des Stresshormons Cortisol, welches Dein Baby aufputscht. Daher kann auch eine zu lange Wachphase dazu führen, dass Tagschlafphasen kurz (, Kinder übermüdet und Nächte unruhig) werden.

Wenn Dir das jetzt alles kompliziert erscheint, glaub mir, es hilft schon ungemein, wenn Du dieses Wissen im Hinterkopf hast. Schritt für Schritt wirst Du für Dein Baby herausfinden, was passt. Gib dem ganzen ein bisschen Zeit!

Ist Dein Baby einfach hungrig?

Manche Babys wachen vom Schläfchen früh auf weil sie einfach hungrig sind. Daher kann es manchmal sinnvoll sein, dass Du Dein Kleines vor dem schlafen noch einmal fütterst. Achte dann aber bitte darauf, dass Dein Baby an der Brust oder Flasche nicht kurz einnickt, denn dieses kleine Mini-Schläfchen während des Trinkens löst den Schlafdruck auf (mehr zum Schlafdruck findest Du im letzten Post) und kann es Deinem Kleinen schwer machen, wieder einzuschlafen oder am schlafen zu bleiben. Versuche in so einem Fall Dein Baby vor dem Schläfchen in einem hellen Raum und ein bisschen früher zu füttern. Sprich mit Deinem Baby, halte Augenkontakt und versuch Dein Bestes, dass es nicht während des Trinkens einschläft.

Auch während Wachstumsschüben kann Dein Baby vor Hunger aufwachen und nicht mehr weiterschlafen können. Füttere Dein Baby natürlich immer, wenn es hungrig ist.

Kurzes Wachwerden

Ich erinnere mich noch daran, wie ich meine große Tochter gebadet habe während meine kleine Tochter ihren Mittagsschlaf machte aber dann früh aufwachte. Schnell hob ich meine Große aus der Badewanne, trocknete sie ab und half ihr, sich anzuziehen. Dann ging ich schnell zu meiner kleinen Tochter, die schon wieder am schlafen war. Es waren vielleicht 6 Minuten von dem Moment, in dem ich sie weinen hörte bis ich in ihrem Zimmer war.

Manchmal kann es gut sein, etwas zu warten da Dein Baby selber wieder in den Schlaf findet. Einige Babys wachen im Übergang der Schlafzyklen auf (oft nach 45 Minuten), weinen kurz und schlafen dann weiter.

Du weißt selbst als Mama und Papa am besten, ob Du sofort auf das Weinen Deines Babys reagieren musst oder kurz warten kannst. Vertraue auf Dein Gefühl.

Warum Einschlafhilfen den Schlaf verkürzen können

Einschlaf-Stillen oder in-den-Schlaf-schuckeln sind klassische Einschlafhilfen, die leider aber der Grund dafür sein können, dass Dein Kleines nur kurz schläft. Warum?

Wenn Dein Baby nicht selbständig in den Schlaf findet, kann es wahrscheinlich beim Wechsel der Schlafzyklen nach 30 – 45 Minuten aufwachen und braucht die gleiche Unterstützung wie beim einschlafen, um wieder in den Schlaf zu finden.

Was kannst Du tun? Eine allgemeingültige Lösung ist schwer zu geben. Wenn Dein Baby aber z.B. nur durchs schuckeln einschläft, kannst Du diese Assoziation Schrittchen für Schrittchen auflösen. Wiege es wie gewohnt und bleib still stehen kurz bevor Dein Baby im Arm einschläft, hör das Schuckeln jeden Tag ein bisschen früher auf. Das Ziel ist, dass Dein Kleines mit der Zeit auch ohne schuckeln einschläft.

Mama, bitte entspann Dich

Manche Babys sind chronische Kurzschläfer, die regelmäßig nach 45 Minuten aufwachen. Irgendwann ist das aber auch überwunden und das Beste, was Du in solch einer Situation tun kannst ist, die Situation zu akzeptieren und trotzdem weiter nach den möglichen Gründen Ausschau zu halten.

Vor allem: Nimm es nicht persönlich. Du bist eine tolle Mama, auch wenn Dein Kleines immer nur kurz schläft und es einfach nicht besser wird. Hab Geduld mit Dir und Deinem Baby, Du bist doch auch noch neu in dieser Situation und wirst wie alle anderen auch mal Dein Baby übermüden lassen, Wachphasen zu lange oder zu kurz halten, Du wirst Dein Baby zu warm oder zu kühl anziehen, so dass es dadurch aufwacht. Du wirst Fehler machen, so wie jede von uns. Dein Baby wird davon keinen Schaden nehmen. Du bist eine tolle Mama!

 

Hilfe, mein Baby ist ein Frühaufsteher! 11 ½ Wege, wie Du Dein Baby dabei unterstützen kannst, länger zu schlafen

Dein Baby wacht früh auf? Kinder sind von Natur aus früh wach. Aber was ist zu früh?

Weißt Du noch, als Du Dich kinderlos am Wochenende morgens im Bett noch mal umdrehen konntest und genau richtig für einen Brunch um 11 Uhr aufgestanden bist? Solche Zeiten sind (fürs erste) leider vorbei.

„Hilfe, mein Baby ist ein Frühaufsteher! 11 ½ Wege, wie Du Dein Baby dabei unterstützen kannst, länger zu schlafen“ weiterlesen