Baby weint im Schlaf

5 bewährte Tipps von der Expertin für Babyschlaf

Dein Baby schreit im Schlaf – wird aber nicht wach? Ich verstehe absolut, dass das im ersten Moment besorgniserregend ist, vor allem, wenn du die Ursachen dafür nicht kennst. Dazu kommt, dass das Weinen im Schlaf vielleicht dein Baby nicht weckt aber Dich wahrscheinlich schon.

Woran liegt es also, dass dein Baby weint, im Schlaf schreit oder wimmert? Und was kannst du tun? Das erfährst du in diesem Blogbeitrag:

1 Ursachen des Unwohlseins
2 Wechsel der Schlafphasen
3 Tagschläfchen / Wachphasen
4 Reizüberflutung
5 Entwicklungsschub

Es bricht uns Eltern oft das Herz aber es ist leider ganz normal: Babys weinen. Das ist schließlich ihre aussagekräftigste Möglichkeit zu kommunizieren und das eigene Wohlbefinden zu äußern. Sowohl tagsüber als auch nachts.

Baby weint im Schlaf - Ursachen und Tipps

Dein Baby weint im Schlaf: Ursachen und Gründe

Grundsätzlich ist zu sagen, dass im Schlaf die Eindrücke des Tages verarbeitet und neue Lernerfahrungen gefestigt werden. Das Gehirn ist also während des Schlafs aktiv und arbeitet. Der Verarbeitungsprozess ist unter anderem ein Grund für nächtliches Weinen, weitere können sein:

  • Unwohlsein durch Kälte, Wärme, Hunger, Durst, falsche Kleidung, volle Windel
  • Leichtschlafphase im Wechsel der Schlafzyklen
  • zu kurze oder auch zu lange Tagschläfchen
  • Unruhe am Tag, die sich auf die Nacht auswirkt
  • Reizüberflutung durch Erlebtes am Tag
  • Verdauung, Bauchweh, Blähungen
  • Schmerzen durch Zahnen
  • Entwicklungsschub
  • Nachtschreck (eher selten bei Babys in den ersten zwei Lebensjahren)

Wie Du siehst, gibt es viele mögliche Gründe für Unruhe im Schlaf. Die Redewendung „schlafen wie ein Baby“ finde ich daher auch sehr irreführend, denn vor allem die Kleinsten haben einen enorm aktiven Schlaf, der sich auch durch Weinen im Schlaf äußern kann.

Die Schlafphasen eines Neugeborenen und deren Veränderung

Neugeborene haben in den ersten drei Lebensmonaten ein anderes Schlafverhalten als ältere Kinder und Erwachsene. Etwa die Hälfte der Schlafphasen eines Neugeborenen sind aktiver Schlaf. Das bedeutet, dass die Kleinen im Schlaf Geräusche machen, weinen, lachen oder sich intensiv bewegen.

Ab dem 4. Lebensmonat ändert sich das Schlafverhalten eines Babys. In dieser Zeit wechseln die Kleinen vom Neugeborenen-Schlafmuster in weiter entwickelte Schlafmuster, die denen von uns Erwachsenen ähneln. Wie diese Schlafphasen aussehen und weitere hilfreiche Tipps zur ersten Schlafregression, der 4-Monats- Schlafregression findest du hier.

Baby weint im Schlaf: Tipps & Tricks

1 Ursachen des Unwohlseins beseitigen

Wenn du dein Baby auf den Arm nimmst, merkst du am besten am Nacken, dem Rücken und Bauch, ob es schwitzt oder sich kühl anfühlt. Sowohl Schwitzen, Frieren als auch unbequeme, zu enge Kleidung können für deinen kleinen Schatz Gründe sein sich zu beschweren. Babykleidung aus Wolle/Seide wirkt temperaturausgleichend und eignet sich somit optimal für die Nacht.

Das Gleiche gilt für Hunger oder eine volle Windel. Hier lässt sich die Ursache des Unwohlseins leicht beseitigen. Achte dabei jedoch darauf, wenig Stimulation und Licht zu machen. Ich empfehle dir dafür ein rotes Nachtlicht zu verwenden.

2 Wechsel der Schlafphasen

Dein Baby weint im Schlaf mit geschlossenen Augen? Auch wenn dein Baby gerade weinerlich ist, kann es dennoch sein, dass es schläft. Besonders im Wechseln der Schlafphasen, wenn dein Baby vom leichten Schlaf in den Tiefschlaf wechselt, ist ein Weinen nicht ungewöhnlich.

Bevor du deinen kleinen Schatz aus dem Bettchen nimmst, um es zu beruhigen, beobachte für einen kurzen Moment, ob er sich von selbst beruhigt und friedlich weiterschläft. Höre hier auf Dein Gefühl, was sich für Dich richtig anfühlt. Wenn dein Baby wach ist, und nicht nur die Schlafphase wechselt, sollst du es natürlich auf den Arm nehmen und kuscheln.

3 Tagschläfchen / Wachphasen

Der Tag beeinflusst bei den Kleinen die Nacht. Das heißt, damit dein Baby nachts ruhig und entspannt schlafen kann, sollte es am Tag genügend und regelmäßig aber auch nicht zu viel schlafen. Achte neben den Tagschläfchen auch auf die Länge der Wachphasen, damit Dein Kleines nicht übermüdet und sich diese Übermüdung auf die Nacht auswirkt.

Ein Neugeborenes sollte zum Beispiel maximal 90 Minuten am Stück wach bleiben, sonst übermüdet es. Mehr zum Thema Wachphasen und warum sie für den Babyschlaf relevant sind, kannst du hier nachlesen.

4 Reizüberflutung

Reizüberflutungen können deinem kleinen Baby ganz schön zu schaffen machen. Hattet ihr am Tag viel Besuch oder wart ihr an einem lauten und überfüllten Ort spazieren?

Versuche daher einen ruhigen Tagesablauf zu etablieren. Konstante Abendrituale wie ausgiebiges Kuscheln, ein Schlaflied oder eine Massage können deinen kleinen Schatz sehr unterstützen. Eine Soundmaschine mit beruhigenden Geräuschen kann deinem Baby auch helfen, sich zu entspannen.

5 Entwicklungsschub

Dein Baby zahnt oder ist gerade mitten in einem Entwicklungsschub? Dann kann das der Grund sein, dass Dein Baby im Schlaf weint und unruhig ist. Solche Phasen sind ganz normal und gehören dazu, gib dem ganzen etwas Zeit und unterstütze Dein Kleines. Babyschlaf hat immer wieder Hochs- und Tiefs.

Was ist der Nachtschreck bei Babys?

Dein Baby schreit im Schlaf plötzlich los? Dann kann es sich um einen Nachtschreck handeln. Dieser tritt meist erst im Kleinkindalter auf – etwa zwischen zwei und sechs Jahren. In seltenen Fällen erleben auch Babys schon den Nachtschreck.

Für uns Eltern ist das sehr erschreckend, wenn die Kleinen weinen, schluchzen und anscheinend größte Angst vor etwas haben. Doch ich kann euch beruhigen. Meist ist der Nachtschreck völlig harmlos. Er tritt überwiegend bei Kindern auf, da das kindliche Gehirn noch nicht so weit ist, richtig mit dem Übergang der Schlafphasen umzugehen.

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